„Es gibt ein Ökosystem rund um Entrepreneure,“ begann James E. Mister, Venture Partner Beyond Earth Ventures, seine Keynote bei der Inspiration & Startup Night. Damit machte er klar, dass hinter erfolgreichen Gründerinnen und Gründern zahlreiche Partner stehen.
Die Inspiration & Startup Night im Hörsaalgebäude Weiden ist dafür ein herausragendes Beispiel. Erstmals organisierte sie das Regional Institute for Startups and Entrepreneurship (RISE) der Hochschule. In diesem In-Institut fasst die OTH Amberg-Weiden die Gründungsunterstützung um die digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO), den GründungsHUB Ostbayern und den Campus Kemnath zusammen.
Zur Zukunft von KI
Fast 100 Teilnehmende verfolgten nach einer kurzen Einführung zwei Keynotes von Speakern mit Erfahrungen aus dem Silicon Valley. Zuerst sprach James E. Mister über “Is AI at a crossroad” und “Beyond the Hype: The 3 E’s Shaping AI’s”. Der gebürtige US-Amerikaner beschäftigte sich schon lange mit Deep Tech, AI Governance sowie Energie- und Klimaresilienz.
Aber er gab zu, im Moment selbst unsicher zu sein, wohin sich Künstliche Intelligenz entwickelt. Er zählte mehrere Felder auf, die im Bereich KI gerade für unterschiedliche Einschätzungen sorgen. Erstens sind KI-Systeme teilweise immer noch sehr fehleranfällig, je nachdem, mit welchen Daten sie trainiert wurden. Zweitens sind ethische Standards für die KI-Entwicklung unterschiedlich oder noch gar nicht geregelt. Drittens sorgt der steigende Energiebedarf von Datencentern für immer mehr Kritik angesichts fehlender Konzepte für Nachhaltigkeit.
KI in der Lohnabrechnung
Anschließend erzählte Günter Holzapfel, Gründer von aipama, über seine Erfahrungen beim Aufbau einer Lohnabrechnung mit KI-Unterstützung. Er hat vor Jahren ein kleines Lohnbüro geerbt und es inzwischen so aufgebaut, dass 1.100 Firmen darüber ihre Lohnabrechnung machen. Denn in den bisherigen manuellen Prozessen, passieren viele Fehler, die zu teuren Überprüfungen und Fehlerbehandlungen führen. Sein Ziel war es immer, statt 10 Euro pro Lohnabrechnung mit aipama nur noch 1 Euro zu kosten. Im Silicon Valley hatte er dieses Jahr nicht nur gelernt, „diesen Gedanken auszusprechen“, sondern auch dass dort das Motto galt „es hilft einem immer jemand“ beim Umsetzen dieser Gedanken.
Anschließend ging es nach einer Pause am Buffet zu zwei Runden mit Barcamp-Sessions. Aus acht Vorschlägen aus dem Publikum hatten die Teilnehmenden bis dahin sechs Favoriten ausgewählt: Zum Beispiel zu „Starke Teams, starke Ideen: Positive Innovation bei Startups“ oder „Innovations and Entrepreneurship in SmartHealth/Digital Health“. Anschließend gab es nach dem offiziellen Ende noch zahlreiche Diskussionen und viel Austausch.
Drei intensive Tage voller Ideen und Unternehmergeist liegen hinter den Teilnehmenden der StartUP Factory 2025, die vom 13. bis 15. November im BioPark Regensburg stattfand. Insgesamt arbeiteten 70 Teilnehmer in zehn Teams knapp 48 Stunden lang unter Hochdruck an Businessplänen und Prototypen – darunter viele Studierende der OTH Regensburg und der Universität Regensburg.
Die Veranstaltung wurde von TechBase und BioPark gemeinsam ausgerichtet und von der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) sowie dem Healthcare Accelerator BioPark Jump organisiert. Ziel des Formats ist es, Studierenden und Gründungsinteressierten einen praxisnahen Einblick in die Welt der Start-ups zu geben und die Gelegenheit sich vorzuarbeiten von der ersten Idee hin zu einem Geschäftskonzept und einem Prototypen.
Die Teams wurden dabei von einem breit aufgestellten Mentoren-Netzwerk begleitet: Vertreter der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, erfahrene Gründerinnen und Gründer aus der Region, die Stadt Regensburg, das Unternehmen Krones sowie Prof. Dr. Markus Heckner von der OTH Regensburg standen den Teilnehmern beratend zur Seite. Die technische Ausstattung des OTH-Start-up-Labs – darunter Lasercutter und 3D-Drucker – sowie ein professionelles Pitchtraining boten zusätzlich optimale Rahmenbedingungen.
Am Ende des Wochenendes kürte die Jury das Team SitCare zum Sieger der StartUP Factory 2025. Mit Anja Hachenberg, Moritz Endres, Emily Kolein und Raphael Schätzl studieren vier der sechs Teammitglieder im Masterstudiengang Digital Entrepreneurship an der OTH Regensburg. Raphael Schätzl zeigte sich begeistert vom Wochenende: „Wir hatten uns im Rahmen unseres Masterstudiums Digital Entrepreneurship über verschiedene Projektideen ausgetauscht. Da einige von uns Menschen im Rollstuhl im persönlichen Umfeld haben, war uns schnell klar: Wir wollen hier etwas entwickeln, das wirklich hilft. So entstand die Idee einer steuerbaren Sitzunterlage gegen Dekubitus.“
Das Team pitchte am ersten Abend der StartUP Factory seine Vision eines intelligenten Sitzkissens, das sich durch seine ergonomische Ausrichtung an die menschlichen Bedürfnisse anpasst. In der anschließenden Teamfindungsphase kamen zwei weitere Mitstreiter hinzu: OTH-Alumnus Felix Hirle und Max Kohler. In den folgenden zwei Tagen arbeitete das Team intensiv zusammen und entwickelte neben immer konkreter werdenden Plänen auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl und Teamgeist.
Prof. Dr. Saßmannshausen, Professor für Entrepreneurship und Leiter des OTH Start-up Centers, zeigte sich begeistert über den Erfolg der Teilnehmer aus der OTH: „Es freut mich sehr, dass auch in diesem Jahr wieder ein Team unserer Hochschule gewonnen hat, zudem mit dem drittplatzierte Team Safe Box, ein Gründerteam der OTH eine tolle Platzierung erreicht hat. Die StartUP Factory zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in den Studierenden steckt, denn innerhalb kürzester Zeit entstehen kreative, praxisnahe Lösungen – unterstützt durch ein starkes Netzwerk, modernste Technik und den Enthusiasmus der Teilnehmenden.“
Fotos: Tolle Stimmung und glückliche Sieger bei der StarUP Factory in Regensburg (Quelle Fotos: DGO)
Beim After-Work-Event des BVMW im Haus der Kunden in Amberg-Sulzbach zeigte Schauspielerin und Stimm- & Präsenztrainerin Michelle Kapitány, wie souveränes Auftreten und eine überzeugende Stimme das Publikum fesseln können. Sie zeigte eindrucksvoll, wie Stimme, Körper und Ausstrahlung den entscheidenden Unterschied machen – nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Business-Alltag. Von der Begrüßung bis zur letzten Frage spürte man: Präsenz ist keine Frage des Zufalls, sondern der bewussten Gestaltung.
Nach der Begrüßung durch Violetta Meyer (BVMW) und Thomas Pickel (Sparkasse Amberg-Sulzbach) erlebten die Gäste einen Impulsvortrag voller praktischer Tipps und lebendiger Beispiele. Im anschließenden Austausch nutzten Start-ups, Unternehmerinnen und Unternehmer der Region die Gelegenheit zum Networking für spannende Gespräche.
Ein gelungener Abend mit wertvollen Impulsen für alle, die ihre Wirkung bei Präsentationen und im Business-Alltag stärken möchten, organisiert vomBundesverband mittelständische Wirtschaft mit Violetta Meyer, der OTH Amberg-Weiden mit Dr. Bastian Vergnon und der Sparkasse Amberg-Sulzbach.
Beim Infotag zum Wintersemester stellten sich an der OTH Regensburg studentische Vereine und Fachschaften vor. Aber auch Einrichtungen der Hochschule präsentierten sich.
Mit einem Infostand dabei war der GründungsHUB Ostbayern. Zahlreiche Studierende informierten sich über das Angebot für Gründer an der Hochschule und im Hochschulverbund. Sie diskutierten ihre Geschäftsideen, vernetzen sich mit dem Startup Center und vereinbarten Termine für die Gründungsberatung
Bild: Zahlreiche Studierende nutzten das Angebot und informierten sich über den GründungsHUB Ostbayern beim Infotag zum Wintersemester an der OTH Regenburg.
Im Rahmen der BIP LA IDEATION WEEK 2025 entwickeln 24 Studierende aus ganz Europa eine Woche lange Startup-Ideen an der Hochschule Landshut. Sie gewinnen im Rahmen des Programms zudem praktische Einblicke von Unternehmern und erweitern ihr internationales Netzwerk. Ein Programmpunkt war auch der Besuch beim OstbayernHUB-Verbundpartner OTH Regensburg.
Verbundsprecher Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen gegrüßte die Gruppe und führte sie durch das Startup Lab der OTH Regensburg. Das Start-up Lab steht allen Studierenden und Mitarbeitenden der Fakultäten und Forschungsrichtungen an der Hochschule offen. Es ist unter anderem mit 3D-Druckern für die schnelle und präzise Herstellung von Prototypen und Modellen, einem Laser-Cutter für präzise Schneide- und Gravurarbeiten, Shaper zur Bearbeitung verschiedenster Materialien, Elektronikarbeitsplätze sowie Werkstätten für Metall-, Holz- und Textilarbeiten ausgestattet. Die internationalen Teilnehmer bekamen einen Eindruck in die Coworking- und Werkstattarbeitsplätze in Regensburg. „Das OTH Start-up Lab ist ein Ort, an dem sich Gründungsinteressierte vernetzen und an ihren Gründungsideen arbeiten können. Auf zwei Etagen bieten die denkmalgeschützten Räume durch ihre innovative Ausstattung das ideale Umfeld für die verschiedensten Gründungsprojekte“, erläuterte Prof. Dr. Saßmannshausen.
Bild: Zu Gast in Regensburg: Internationale Studierende aus dem BIP LA IDEATION WEEK Programm der HAW Landshut
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