Gastvortrag Data-Driven Profitability Analysis to Identify High- and Low-Performing Products an der OTH Regensburg

Gastvortrag Data-Driven Profitability Analysis to Identify High- and Low-Performing Products an der OTH Regensburg

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Vielen Dank an Ing. Milan Talíř, MBA vom Institut für Technologie und Wirtschaft in České Budějovice (VSTE) für den spannenden Gastvortrag im Rahmen des AW-Moduls „Unternehmerisches Denken und Handeln in der Grenzregion” an der OTH Regensburg.
Die Veranstaltung bot einen prägnanten und praxisnahen Überblick darüber, wie datengestützte Rentabilitätsanalysen zur Identifizierung von Produkten mit hoher und niedriger Performance eingesetzt werden können. Durch die Anwendung der PVA-Methode und von Performance-Indizes auf Finanz- und Produktionsdaten – wie Produktionszeiten, Effizienz, Kosten, Volumen und Rentabilität – zeigte die Präsentation deutlich, welche Parameter Gewinn oder Verlust beeinflussen und wie diese Erkenntnisse mit Hilfe von IBM-Technologien in die Praxis umgesetzt werden können.

Foto: Milan Talíř liefert den Studierenden einen spannenden Überblick zur datengestützten Rentabilitätsanalyse (Quelle Foto: Dr. Nina Sindersberger)

Gründungsstammtisch Weihnachtsspecial an der TH Deggendorf

Gründungsstammtisch Weihnachtsspecial an der TH Deggendorf

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Beim Weihnachtsspecial des Gründungsstammtischs an der TH Deggendorf kamen Gründungsinteressierte aus Ostbayern zusammen, um sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Als offenes Event des GründungsHUB Ostbayern stand der Stammtisch allen Interessierten offen – auch Gäste aus anderen HUB-Standorten waren mit dabei.

Ein inhaltliches Highlight des Abends war die Keynote von Andreas Weber zum Thema „Warum sind Datenschutz und Informationssicherheit für Start-ups wichtig?“.
Mit vielen praktischen Beispielen zeigte er, worauf junge Unternehmen von Anfang an achten sollten und wie man typische Stolperfallen vermeidet.

In gemütlicher Vorweihnachtsstimmung mit Plätzchen und Glühwein wurde anschließend weiter diskutiert, genetzwerkt und über eigene Ideen gesprochen. Dabei entstanden neue Kontakte, und es kam zu einem überregionalen Austausch, der vielen Teilnehmenden wertvolle Impulse bot und dabei half, eigene Gründungsideen weiterzuentwickeln. Das Team der TH Deggendort freut sich auf die nächsten Stammtische im neuen Jahr – dann hoffentlich wieder mit vielen bekannten und neuen Gesichtern.

Zu den Fotos: In gemütlicher Atmosphäre fand das Weihnachtsspecial des Gründerstammtischs an der TH Deggendorf statt (Quelle Fotos: Sabrina Reischl)

Bootcamp des GründungsHUB Ostbayern bringt 56 Gründungsinteressierte in Passau zusammen

Bootcamp des GründungsHUB Ostbayern bringt 56 Gründungsinteressierte in Passau zusammen

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Drei Tage, sechs Hochschulen, 56 gründungsinteressierte Teilnehmer: Das Bootcamp des GründungsHUB Ostbayern setzte in Passau ein starkes Zeichen für die Förderung von Unternehmertum in der Region.

Das Intensivprogramm, das als zentraler Baustein des vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten GründungsHUB Ostbayern ausgerichtet wird, bot ein umfassendes Workshop-Angebot rund um die Themen Innovation, Geschäftsmodellentwicklung, Pitch-Training und Teambuilding. Studierende und Forschende aus allen sechs am HUB beteiligten Hochschulen nahmen daran teil.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigen ein klares Bild: Das Bootcamp überzeugte durch hohe inhaltliche Qualität, praxisnahe Impulse und ein dynamisches Lernumfeld. Besonders geschätzt wurde der intensive Austausch zwischen den Teilnehmern sowie mit den erfahrenen Referentinnen und Referenten, der zahlreiche neue Kooperationen und Netzwerkbeziehungen entstehen ließ.

„Das Bootcamp hat gezeigt, wie groß das Potenzial und die Motivation in Ostbayern sind, innovative Ideen in erfolgreiche Gründungen zu verwandeln“, betonten die Verantwortlichen des GründungsHUB Ostbayern.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Bootcamps setzt der GründungsHUB Ostbayern seine Mission fort: Eine lebendige, hochschulübergreifende Gründungskultur in der Region zu etablieren und angehende Entrepreneure nachhaltig zu fördern.

Zu den Fotos: Spannende Workshops, Vernetzung der Gründerteams und gute Stimmung zeichneten das Bootcamp des GründungsHUBs aus (Quelle Fotos: Wolfgang Voigt, Sabrina Reischl)

Deggendorfer Gründungstag & Gründungspreis 2025: Ideenreichtum, volle Ränge und drei ausgezeichnete Teams

Deggendorfer Gründungstag & Gründungspreis 2025: Ideenreichtum, volle Ränge und drei ausgezeichnete Teams

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Der Kapuzinerstadl in Deggendorf erwies sich in diesem Jahr als Publikumsmagnet: Rund 200 Gäste aus Unternehmen, Hochschulen und der regionalen Startup-Community folgten der Einladung zum Deggendorfer Gründungstag. Die Veranstaltung wurde erneut von der Technischen Hochschule Deggendorf gemeinsam mit dem ITC1 organisiert. Ein zentrales Highlight des Abends war die Verleihung des Deggendorfer Gründungspreises 2025, der in drei Kategorien vergeben und jeweils mit 2.500 Euro dotiert wurde.

Bereits zu Beginn wurde klar, wie bedeutsam Gründungen für die Region sind. Moderator Christian Preis führte durch einen abwechslungsreichen Abend, der verschiedene Perspektiven auf Unternehmertum, Erfahrungsberichte und unterschiedliche Geschäftskonzepte zusammenbrachte.

Den inhaltlichen Auftakt setzte Dr. Linda Dengler, Gründerin des Biotech-Startups „Microbify“. In ihrer Keynote schilderte sie ihren Weg von der wissenschaftlichen Forschung in die Unternehmensgründung und ging auf die besonderen Herausforderungen technologieintensiver Startups im Energiesektor ein. Sie berichtete von der Zusammenarbeit mit Industriepartnern, wissenschaftlichen sowie organisatorischen Hürden und persönlichen Momenten des Zweifelns. Ihre Kernbotschaft: Wer gründet, braucht Ausdauer, klare Fokussierung und ein Umfeld, das Mut macht.

Im Anschluss stellten die Finalistinnen und Finalisten ihre Ideen im Rahmen eines dreiminütigen Pitchformats vor. In der Kategorie „Nicht gegründet“ konnte sich „Orduna“ durchsetzen – eine App, die Menschen mit Migrationsgeschichte dabei unterstützt, deutsche Behördenwege transparenter und verständlicher zu gestalten.

Der Preis in der Kategorie „Gegründet“ ging an BeAFox. Das junge Unternehmen entwickelt eine interaktive App zur Finanzbildung, die mit kurzen Lerneinheiten, spielerischen Elementen und direkten Wissenschecks den Zugang zu Finanzthemen erleichtern soll.

Der Sonderpreis in der Kategorie „Social Entrepreneurship“ wurde an „Klao“ verliehen. Das Team konzentriert sich darauf, mithilfe von KI komplexe Inhalte schnell in „Leichte Sprache“ zu übertragen.

Auffällig war in diesem Jahr die Beteiligung vieler Schülerinnen und Schüler – ein Zeichen dafür, wie früh Gründungsinteresse und erste Ideen gefördert werden. Insgesamt gingen 34 Bewerbungen ein, sieben Teams präsentierten sich schließlich im Finale.

Zum Abschluss bedankten sich die TH Deggendorf und das ITC1 bei allen Mitwirkenden, regionalen Partnern, Jurymitgliedern und Unterstützenden, die das Gründungsökosystem im Landkreis Deggendorf kontinuierlich stärken. Der Abend machte erneut sichtbar, wie vielfältig und praxisnah die Startup-Szene im Umfeld der Hochschule ist.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Programm finden sich auf deggendorfer-gruendungspreis.de.

Bild (THD): Glückliche Gewinnerinnen und Gewinner beim 3. Deggendorfer Gründungspreis

Starke Gründungsideen beim Hochschulgründertag ausgezeichnet

Starke Gründungsideen beim Hochschulgründertag ausgezeichnet

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Technologie, Kreativität und gesellschaftlicher Mehrwert standen im Mittelpunkt des Hochschulgründertags 2025 an der OTH Regensburg. Gründerteams aus ganz Ostbayern nahmen an der Veranstaltung teil. Seit zwei Jahren ist die OTH Regensburg Sprecherhochschule des GründungsHUB Ostbayern, einem Verbund aus OTH Regensburg, Universität Regensburg, OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut und Universität Passau. Der Hochschulgründertag ist eine der zentralen Veranstaltungen des GründungsHUBs.

Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Professor für Entrepreneurship und Leiter des Start-up Centers der OTH Regensburg, betonte die Vielfalt der präsentierten Projekte: „An diesem Abend ist keine Idee zu künstlerisch oder verrückt. Die Gründungsideen reichen von Hightech über Foodtrends bis hin zu sozialen Belangen. Alle Ideen sind beim Hochschulgründertag willkommen.“ Die Keynote kam in diesem Jahr aus dem Bereich Sport: Peter Holmgren, Geschäftsführer der EVR Eisbären GmbH & Co. KG, stellte Parallelen zwischen Profisport und Wirtschaft her und begeisterte die Zuhörer mit seinem spannenden Vortrag. Die Regensburger Eisbären sind seit Kurzem Koopertionspartner der Hochschule. In diesem Jahr wurden beim Hochschulgründertag insgesamt sieben Preise verliehen:

Der durch eine Spende der VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG unterstützte Nachhaltigkeitspreis ging in diesem Jahr an das Start-up NaWi-Gehts? von Dr. Nina Sindersberger von der OTH Regensburg. Sie stellte ein Experimentierset für Kindergarten-, Vor- und Grundschulkinder aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften vor. Dieses soll Kinder bereits in jungen Jahren mit MINT-Themen vertraut machen und für Pädagogen einfach einzusetzen sein. Dr. Sindersberger betonte: „Mein Wunsch ist es, alle Kinder zu erreichen.“ Mit ihrem Set möchte sie hochwertige Bildung und Chancengleichheit vereinen.

Die Auszeichnung für innovative Vernetzung nahm Landrätin Tanja Schweiger für das Landratsamt Regensburg entgegen. „Unsere Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Regensburg zeichnete sich durch eine enge, vertrauensvolle und stets konstruktive Partnerschaft aus“, sagte Prof. Dr. Saßmannshausen in seiner Laudatio. Das Landratsamt sei für die Gründungsförderung an der Hochschule ein verlässlicher Begleiter, Impulsgeber und ein zentraler Baustein des regionalen Innovationsnetzwerks. Seit vielen Jahren arbeitet das Start-up Center der Hochschule eng mit verschiedenen Abteilungen des Landratsamts zusammen. Prof. Dr. Saßmannshausen würdigte dabei insbesondere das gemeinsame Engagement im bayerisch-israelischen Partnership Accelerator (BIPA). In diesem Programm setzen sich Studierende aus Bayern und Israel in kleinen Teams mit aktuellen Themenstellungen auseinander. „Durch die vielfältigen und anspruchsvollen Themenstellungen, ermöglicht das Landratsamt den Studierenden spannende Projekte“, so Prof. Dr. Saßmannshausen. Damit werden nicht nur Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis und zwischen Ideen und konkreten Lösungen, sondern auch zwischen Regionen und Kulturen gebaut. Im Jahr 2022 erreichte das Programm BIPA bundesweite Aufmerksamkeit, als es von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock mit dem renommierten Shimon-Peres-Preis ausgezeichnet wurde.

Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors, Leiterin des Female Founders Programms an der OTH Regensburg, zeichnete Sabrina Holzapfel mit dem Female Founders Award aus. Die zweifache Mutter ist seit drei Jahren Teil einer Forschergruppe der Neonatologie an der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig und promoviert an der Universität Regensburg. Sie beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Integration innovativer Tools in die klinische Praxis, um beispielsweise Smartwatches zur frühzeitigen Erkennung postpartaler Depressionen nutzen zu können. Die Kombination aus Technologie und Frauengesundheit führte die angehende Gründerin zum Female Founders Programm der OTH Regensburg. Prof. Dr. Süzeroglu-Melchiors zeigte sich beeindruckt davon, wie Sabrina Holzapfel ihr Promotionsvorhaben, ihre Berufstätigkeit, ihr Familienleben und ihr angehendes Gründungsprojekt unter einen Hut bringt.

Neun Start-ups pitchten ihre Ideen vor Publikum

Im Anschluss hatten neun Teams die Chance, Jury und Publikum in einem dreiminütigen Pitch zu überzeugen. Diese Teams waren in einer Vorauswahl aus einer Vielzahl an Bewerbungen ausgelost worden. Prof. Dr. Saßmmannshausen freute sich, dass neben Gründern aus der OTH auch Teams aus den GründungsHUB-Ostbayern-Verbundhochschulen Landshut, Deggendorf, Amberg-Weiden und der Universität Regensburg am Pitch-Wettbewerb teilnahmen. Zu gewinnen gab es Preisgelder von mehr als 5.000 €, gesponsert von der BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH.

Das Team von RocketMind aus der OTH Regensburg belegte im Publikumsvoting den ersten Platz. Die drei Gründerinnen studieren im Masterstudiengang „Digital Entrepreneurship”. Sie überzeugten mit einer interaktiven App für Kinder, die ihnen auf spielerische Weise und durch Mitmachaktionen die eigene mentale Gesundheit näherbringt. Den zweiten Platz sicherte sich LunaFit von der Universität Regensburg. Das Gründerteam hat einen Trainingsplaner entwickelt, der sich am weiblichen Zyklus ausrichtet und somit individuelle Trainingseinheiten ausgibt, die auf die Bedürfnisse der Nutzerin zugeschnitten sind. Den dritten Platz holte das Start-up Prinity der OTH Regensburg, das ein automatisiertes Druckbrett für 3D-Drucker vorstellte.

Auch die Fachjury wusste das OTH-Start-up RocketMind zu überzeugen, das neben dem Publikumspreis auch mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde.

Insgesamt hat der Hochschulgründertag erneut unter Beweis gestellt, dass die OTH Regensburg und die sechs ostbayerischen Hochschulen des GründungsHUB Ostbayern ein äußerst wichtiger Motor des regionalen Gründungsgeschehens sind und eine große Bandbreite an Ideen zeigen. Beim anschließenden Get-together nutzten die ca. 150 Gäste und Teams die Gelegenheit zum Austausch.

Bild oben: Das Gründerinnenteam von RocketMind überzeugte im Pitch-Wettbewerb und holte nicht nur den ersten Platz im Jury- und im Publikumsvoting. vlnr: Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors, Lena Hiltel, Celina Bauer, Annalena Lüdeke, Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen. Foto: Fabian Baumgartner / OTH Regensburg

Bild unten: Landrätin Tanja Schweiger nimmt für das Landratsamt den Preis für innovative Vernetzung entgegen vlnr: Wolfgang Voigt (OTH Regensburg), Anke Rank (Sachgebietsleiterin Wasserrecht und Gewässerschutz, Staatliches Abfallrecht und Bodenschutz, Landratsamt Regensburg), Landrätin Tanja Schweiger, Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen und Roland Weiß (Sachgebietsleiter Wirtschaft und Regionalentwicklung, Landratsamt Regensburg).Foto: Fabian Baumgartner / OTH Regensburg

Inspiration & Startup Night 2025: „Es hilft einem immer jemand“

Inspiration & Startup Night 2025: „Es hilft einem immer jemand“

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„Es gibt ein Ökosystem rund um Entrepreneure,“ begann James E. Mister, Venture Partner Beyond Earth Ventures, seine Keynote bei der Inspiration & Startup Night. Damit machte er klar, dass hinter erfolgreichen Gründerinnen und Gründern zahlreiche Partner stehen.

Die Inspiration & Startup Night im Hörsaalgebäude Weiden ist dafür ein herausragendes Beispiel. Erstmals organisierte sie das Regional Institute for Startups and Entrepreneurship (RISE) der Hochschule. In diesem In-Institut fasst die OTH Amberg-Weiden die Gründungsunterstützung um die digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO), den GründungsHUB Ostbayern und den Campus Kemnath zusammen.

Zur Zukunft von KI

Fast 100 Teilnehmende verfolgten nach einer kurzen Einführung zwei Keynotes von Speakern mit Erfahrungen aus dem Silicon Valley.  Zuerst sprach James E. Mister über “Is AI at a crossroad” und “Beyond the Hype: The 3 E’s Shaping AI’s”. Der gebürtige US-Amerikaner beschäftigte sich schon lange mit Deep Tech, AI Governance sowie Energie- und Klimaresilienz. 

Aber er gab zu, im Moment selbst unsicher zu sein, wohin sich Künstliche Intelligenz entwickelt. Er zählte mehrere Felder auf, die im Bereich KI gerade für unterschiedliche Einschätzungen sorgen. Erstens sind KI-Systeme teilweise immer noch sehr fehleranfällig, je nachdem, mit welchen Daten sie trainiert wurden. Zweitens sind ethische Standards für die KI-Entwicklung unterschiedlich oder noch gar nicht geregelt. Drittens sorgt der steigende Energiebedarf von Datencentern für immer mehr Kritik angesichts fehlender Konzepte für Nachhaltigkeit.

KI in der Lohnabrechnung

Anschließend erzählte Günter Holzapfel, Gründer von aipama, über seine Erfahrungen beim Aufbau einer Lohnabrechnung mit KI-Unterstützung. Er hat vor Jahren ein kleines Lohnbüro geerbt und es inzwischen so aufgebaut, dass 1.100 Firmen darüber ihre Lohnabrechnung machen. Denn in den bisherigen manuellen Prozessen, passieren viele Fehler, die zu teuren Überprüfungen und Fehlerbehandlungen führen. Sein Ziel war es immer, statt 10 Euro pro Lohnabrechnung mit aipama nur noch 1 Euro zu kosten. Im Silicon Valley hatte er dieses Jahr nicht nur gelernt, „diesen Gedanken auszusprechen“, sondern auch dass dort das Motto galt „es hilft einem immer jemand“ beim Umsetzen dieser Gedanken.

Anschließend ging es nach einer Pause am Buffet zu zwei Runden mit Barcamp-Sessions. Aus acht Vorschlägen aus dem Publikum hatten die Teilnehmenden bis dahin sechs Favoriten ausgewählt: Zum Beispiel zu „Starke Teams, starke Ideen: Positive Innovation bei Startups“ oder „Innovations and Entrepreneurship in SmartHealth/Digital Health“. Anschließend gab es nach dem offiziellen Ende noch zahlreiche Diskussionen und viel Austausch.

Weitere Informationen zu den Gründungsangeboten an der OTH Amberg-Weiden gibt es auf der Website des RISE oder direkt bei André Pscherer und Dr. Bastian Vergnon.

Zum Bild: James E. Mister sprach in seiner Keynote über seine Erfahrungen aus dem Silicon Valley und KI (Quelle: OTH Amberg-Weiden)