Starke Gründungsideen beim Hochschulgründertag ausgezeichnet

Starke Gründungsideen beim Hochschulgründertag ausgezeichnet

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Technologie, Kreativität und gesellschaftlicher Mehrwert standen im Mittelpunkt des Hochschulgründertags 2025 an der OTH Regensburg. Gründerteams aus ganz Ostbayern nahmen an der Veranstaltung teil. Seit zwei Jahren ist die OTH Regensburg Sprecherhochschule des GründungsHUB Ostbayern, einem Verbund aus OTH Regensburg, Universität Regensburg, OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut und Universität Passau. Der Hochschulgründertag ist eine der zentralen Veranstaltungen des GründungsHUBs.

Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Professor für Entrepreneurship und Leiter des Start-up Centers der OTH Regensburg, betonte die Vielfalt der präsentierten Projekte: „An diesem Abend ist keine Idee zu künstlerisch oder verrückt. Die Gründungsideen reichen von Hightech über Foodtrends bis hin zu sozialen Belangen. Alle Ideen sind beim Hochschulgründertag willkommen.“ Die Keynote kam in diesem Jahr aus dem Bereich Sport: Peter Holmgren, Geschäftsführer der EVR Eisbären GmbH & Co. KG, stellte Parallelen zwischen Profisport und Wirtschaft her und begeisterte die Zuhörer mit seinem spannenden Vortrag. Die Regensburger Eisbären sind seit Kurzem Koopertionspartner der Hochschule. In diesem Jahr wurden beim Hochschulgründertag insgesamt sieben Preise verliehen:

Der durch eine Spende der VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG unterstützte Nachhaltigkeitspreis ging in diesem Jahr an das Start-up NaWi-Gehts? von Dr. Nina Sindersberger von der OTH Regensburg. Sie stellte ein Experimentierset für Kindergarten-, Vor- und Grundschulkinder aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften vor. Dieses soll Kinder bereits in jungen Jahren mit MINT-Themen vertraut machen und für Pädagogen einfach einzusetzen sein. Dr. Sindersberger betonte: „Mein Wunsch ist es, alle Kinder zu erreichen.“ Mit ihrem Set möchte sie hochwertige Bildung und Chancengleichheit vereinen.

Die Auszeichnung für innovative Vernetzung nahm Landrätin Tanja Schweiger für das Landratsamt Regensburg entgegen. „Unsere Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Regensburg zeichnete sich durch eine enge, vertrauensvolle und stets konstruktive Partnerschaft aus“, sagte Prof. Dr. Saßmannshausen in seiner Laudatio. Das Landratsamt sei für die Gründungsförderung an der Hochschule ein verlässlicher Begleiter, Impulsgeber und ein zentraler Baustein des regionalen Innovationsnetzwerks. Seit vielen Jahren arbeitet das Start-up Center der Hochschule eng mit verschiedenen Abteilungen des Landratsamts zusammen. Prof. Dr. Saßmannshausen würdigte dabei insbesondere das gemeinsame Engagement im bayerisch-israelischen Partnership Accelerator (BIPA). In diesem Programm setzen sich Studierende aus Bayern und Israel in kleinen Teams mit aktuellen Themenstellungen auseinander. „Durch die vielfältigen und anspruchsvollen Themenstellungen, ermöglicht das Landratsamt den Studierenden spannende Projekte“, so Prof. Dr. Saßmannshausen. Damit werden nicht nur Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis und zwischen Ideen und konkreten Lösungen, sondern auch zwischen Regionen und Kulturen gebaut. Im Jahr 2022 erreichte das Programm BIPA bundesweite Aufmerksamkeit, als es von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock mit dem renommierten Shimon-Peres-Preis ausgezeichnet wurde.

Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors, Leiterin des Female Founders Programms an der OTH Regensburg, zeichnete Sabrina Holzapfel mit dem Female Founders Award aus. Die zweifache Mutter ist seit drei Jahren Teil einer Forschergruppe der Neonatologie an der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig und promoviert an der Universität Regensburg. Sie beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Integration innovativer Tools in die klinische Praxis, um beispielsweise Smartwatches zur frühzeitigen Erkennung postpartaler Depressionen nutzen zu können. Die Kombination aus Technologie und Frauengesundheit führte die angehende Gründerin zum Female Founders Programm der OTH Regensburg. Prof. Dr. Süzeroglu-Melchiors zeigte sich beeindruckt davon, wie Sabrina Holzapfel ihr Promotionsvorhaben, ihre Berufstätigkeit, ihr Familienleben und ihr angehendes Gründungsprojekt unter einen Hut bringt.

Neun Start-ups pitchten ihre Ideen vor Publikum

Im Anschluss hatten neun Teams die Chance, Jury und Publikum in einem dreiminütigen Pitch zu überzeugen. Diese Teams waren in einer Vorauswahl aus einer Vielzahl an Bewerbungen ausgelost worden. Prof. Dr. Saßmmannshausen freute sich, dass neben Gründern aus der OTH auch Teams aus den GründungsHUB-Ostbayern-Verbundhochschulen Landshut, Deggendorf, Amberg-Weiden und der Universität Regensburg am Pitch-Wettbewerb teilnahmen. Zu gewinnen gab es Preisgelder von mehr als 5.000 €, gesponsert von der BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH.

Das Team von RocketMind aus der OTH Regensburg belegte im Publikumsvoting den ersten Platz. Die drei Gründerinnen studieren im Masterstudiengang „Digital Entrepreneurship”. Sie überzeugten mit einer interaktiven App für Kinder, die ihnen auf spielerische Weise und durch Mitmachaktionen die eigene mentale Gesundheit näherbringt. Den zweiten Platz sicherte sich LunaFit von der Universität Regensburg. Das Gründerteam hat einen Trainingsplaner entwickelt, der sich am weiblichen Zyklus ausrichtet und somit individuelle Trainingseinheiten ausgibt, die auf die Bedürfnisse der Nutzerin zugeschnitten sind. Den dritten Platz holte das Start-up Prinity der OTH Regensburg, das ein automatisiertes Druckbrett für 3D-Drucker vorstellte.

Auch die Fachjury wusste das OTH-Start-up RocketMind zu überzeugen, das neben dem Publikumspreis auch mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde.

Insgesamt hat der Hochschulgründertag erneut unter Beweis gestellt, dass die OTH Regensburg und die sechs ostbayerischen Hochschulen des GründungsHUB Ostbayern ein äußerst wichtiger Motor des regionalen Gründungsgeschehens sind und eine große Bandbreite an Ideen zeigen. Beim anschließenden Get-together nutzten die ca. 150 Gäste und Teams die Gelegenheit zum Austausch.

Bild oben: Das Gründerinnenteam von RocketMind überzeugte im Pitch-Wettbewerb und holte nicht nur den ersten Platz im Jury- und im Publikumsvoting. vlnr: Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors, Lena Hiltel, Celina Bauer, Annalena Lüdeke, Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen. Foto: Fabian Baumgartner / OTH Regensburg

Bild unten: Landrätin Tanja Schweiger nimmt für das Landratsamt den Preis für innovative Vernetzung entgegen vlnr: Wolfgang Voigt (OTH Regensburg), Anke Rank (Sachgebietsleiterin Wasserrecht und Gewässerschutz, Staatliches Abfallrecht und Bodenschutz, Landratsamt Regensburg), Landrätin Tanja Schweiger, Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen und Roland Weiß (Sachgebietsleiter Wirtschaft und Regionalentwicklung, Landratsamt Regensburg).Foto: Fabian Baumgartner / OTH Regensburg

Inspiration & Startup Night 2025: „Es hilft einem immer jemand“

Inspiration & Startup Night 2025: „Es hilft einem immer jemand“

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„Es gibt ein Ökosystem rund um Entrepreneure,“ begann James E. Mister, Venture Partner Beyond Earth Ventures, seine Keynote bei der Inspiration & Startup Night. Damit machte er klar, dass hinter erfolgreichen Gründerinnen und Gründern zahlreiche Partner stehen.

Die Inspiration & Startup Night im Hörsaalgebäude Weiden ist dafür ein herausragendes Beispiel. Erstmals organisierte sie das Regional Institute for Startups and Entrepreneurship (RISE) der Hochschule. In diesem In-Institut fasst die OTH Amberg-Weiden die Gründungsunterstützung um die digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO), den GründungsHUB Ostbayern und den Campus Kemnath zusammen.

Zur Zukunft von KI

Fast 100 Teilnehmende verfolgten nach einer kurzen Einführung zwei Keynotes von Speakern mit Erfahrungen aus dem Silicon Valley.  Zuerst sprach James E. Mister über “Is AI at a crossroad” und “Beyond the Hype: The 3 E’s Shaping AI’s”. Der gebürtige US-Amerikaner beschäftigte sich schon lange mit Deep Tech, AI Governance sowie Energie- und Klimaresilienz. 

Aber er gab zu, im Moment selbst unsicher zu sein, wohin sich Künstliche Intelligenz entwickelt. Er zählte mehrere Felder auf, die im Bereich KI gerade für unterschiedliche Einschätzungen sorgen. Erstens sind KI-Systeme teilweise immer noch sehr fehleranfällig, je nachdem, mit welchen Daten sie trainiert wurden. Zweitens sind ethische Standards für die KI-Entwicklung unterschiedlich oder noch gar nicht geregelt. Drittens sorgt der steigende Energiebedarf von Datencentern für immer mehr Kritik angesichts fehlender Konzepte für Nachhaltigkeit.

KI in der Lohnabrechnung

Anschließend erzählte Günter Holzapfel, Gründer von aipama, über seine Erfahrungen beim Aufbau einer Lohnabrechnung mit KI-Unterstützung. Er hat vor Jahren ein kleines Lohnbüro geerbt und es inzwischen so aufgebaut, dass 1.100 Firmen darüber ihre Lohnabrechnung machen. Denn in den bisherigen manuellen Prozessen, passieren viele Fehler, die zu teuren Überprüfungen und Fehlerbehandlungen führen. Sein Ziel war es immer, statt 10 Euro pro Lohnabrechnung mit aipama nur noch 1 Euro zu kosten. Im Silicon Valley hatte er dieses Jahr nicht nur gelernt, „diesen Gedanken auszusprechen“, sondern auch dass dort das Motto galt „es hilft einem immer jemand“ beim Umsetzen dieser Gedanken.

Anschließend ging es nach einer Pause am Buffet zu zwei Runden mit Barcamp-Sessions. Aus acht Vorschlägen aus dem Publikum hatten die Teilnehmenden bis dahin sechs Favoriten ausgewählt: Zum Beispiel zu „Starke Teams, starke Ideen: Positive Innovation bei Startups“ oder „Innovations and Entrepreneurship in SmartHealth/Digital Health“. Anschließend gab es nach dem offiziellen Ende noch zahlreiche Diskussionen und viel Austausch.

Weitere Informationen zu den Gründungsangeboten an der OTH Amberg-Weiden gibt es auf der Website des RISE oder direkt bei André Pscherer und Dr. Bastian Vergnon.

Zum Bild: James E. Mister sprach in seiner Keynote über seine Erfahrungen aus dem Silicon Valley und KI (Quelle: OTH Amberg-Weiden)

StartUP Factory 2025: OTH-Teams überzeugen – „SitCare“ gewinnt das Innovationswochenende

StartUP Factory 2025: OTH-Teams überzeugen – „SitCare“ gewinnt das Innovationswochenende

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Drei intensive Tage voller Ideen und Unternehmergeist liegen hinter den Teilnehmenden der StartUP Factory 2025, die vom 13. bis 15. November im BioPark Regensburg stattfand. Insgesamt arbeiteten 70 Teilnehmer in zehn Teams knapp 48 Stunden lang unter Hochdruck an Businessplänen und Prototypen – darunter viele Studierende der OTH Regensburg und der Universität Regensburg.

Die Veranstaltung wurde von TechBase und BioPark gemeinsam ausgerichtet und von der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) sowie dem Healthcare Accelerator BioPark Jump organisiert. Ziel des Formats ist es, Studierenden und Gründungsinteressierten einen praxisnahen Einblick in die Welt der Start-ups zu geben und die Gelegenheit sich vorzuarbeiten von der ersten Idee hin zu einem Geschäftskonzept und einem Prototypen.

Die Teams wurden dabei von einem breit aufgestellten Mentoren-Netzwerk begleitet: Vertreter der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, erfahrene Gründerinnen und Gründer aus der Region, die Stadt Regensburg, das Unternehmen Krones sowie Prof. Dr. Markus Heckner von der OTH Regensburg standen den Teilnehmern beratend zur Seite. Die technische Ausstattung des OTH-Start-up-Labs – darunter Lasercutter und 3D-Drucker – sowie ein professionelles Pitchtraining boten zusätzlich optimale Rahmenbedingungen.

Am Ende des Wochenendes kürte die Jury das Team SitCare zum Sieger der StartUP Factory 2025. Mit Anja Hachenberg, Moritz Endres, Emily Kolein und Raphael Schätzl studieren vier der sechs Teammitglieder im Masterstudiengang Digital Entrepreneurship an der OTH Regensburg. Raphael Schätzl zeigte sich begeistert vom Wochenende: „Wir hatten uns im Rahmen unseres Masterstudiums Digital Entrepreneurship über verschiedene Projektideen ausgetauscht. Da einige von uns Menschen im Rollstuhl im persönlichen Umfeld haben, war uns schnell klar: Wir wollen hier etwas entwickeln, das wirklich hilft. So entstand die Idee einer steuerbaren Sitzunterlage gegen Dekubitus.“

Das Team pitchte am ersten Abend der StartUP Factory seine Vision eines intelligenten Sitzkissens, das sich durch seine ergonomische Ausrichtung an die menschlichen Bedürfnisse anpasst. In der anschließenden Teamfindungsphase kamen zwei weitere Mitstreiter hinzu: OTH-Alumnus Felix Hirle und Max Kohler. In den folgenden zwei Tagen arbeitete das Team intensiv zusammen und entwickelte neben immer konkreter werdenden Plänen auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl und Teamgeist.

Prof. Dr. Saßmannshausen, Professor für Entrepreneurship und Leiter des OTH Start-up Centers, zeigte sich begeistert über den Erfolg der Teilnehmer aus der OTH: „Es freut mich sehr, dass auch in diesem Jahr wieder ein Team unserer Hochschule gewonnen hat, zudem mit dem drittplatzierte Team Safe Box, ein Gründerteam der OTH eine tolle Platzierung erreicht hat. Die StartUP Factory zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in den Studierenden steckt, denn innerhalb kürzester Zeit entstehen kreative, praxisnahe Lösungen – unterstützt durch ein starkes Netzwerk, modernste Technik und den Enthusiasmus der Teilnehmenden.“

Fotos: Tolle Stimmung und glückliche Sieger bei der StarUP Factory in Regensburg (Quelle Fotos: DGO)

Spot an! 🎤 – Erfolgreich präsentieren mit souveränem Auftreten und starker Stimme

Spot an! 🎤 – Erfolgreich präsentieren mit souveränem Auftreten und starker Stimme

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Beim After-Work-Event des BVMW im Haus der Kunden in Amberg-Sulzbach zeigte Schauspielerin und Stimm- & Präsenztrainerin Michelle Kapitány, wie souveränes Auftreten und eine überzeugende Stimme das Publikum fesseln können. Sie zeigte eindrucksvoll, wie Stimme, Körper und Ausstrahlung den entscheidenden Unterschied machen – nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Business-Alltag. Von der Begrüßung bis zur letzten Frage spürte man: Präsenz ist keine Frage des Zufalls, sondern der bewussten Gestaltung.

Nach der Begrüßung durch Violetta Meyer (BVMW) und Thomas Pickel (Sparkasse Amberg-Sulzbach) erlebten die Gäste einen Impulsvortrag voller praktischer Tipps und lebendiger Beispiele. Im anschließenden Austausch nutzten Start-ups, Unternehmerinnen und Unternehmer der Region die Gelegenheit zum Networking für spannende Gespräche.

Ein gelungener Abend mit wertvollen Impulsen für alle, die ihre Wirkung bei Präsentationen und im Business-Alltag stärken möchten, organisiert vomBundesverband mittelständische Wirtschaft mit Violetta Meyer, der OTH Amberg-Weiden mit Dr. Bastian Vergnon und der Sparkasse Amberg-Sulzbach.

GründungsHUB Ostbayern beim Infotag zum Wintersemester an der OTH Regensburg

GründungsHUB Ostbayern beim Infotag zum Wintersemester an der OTH Regensburg

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Beim Infotag zum Wintersemester stellten sich an der OTH Regensburg studentische Vereine und Fachschaften vor. Aber auch Einrichtungen der Hochschule präsentierten sich.

Mit einem Infostand dabei war der GründungsHUB Ostbayern. Zahlreiche Studierende informierten sich über das Angebot für Gründer an der Hochschule und im Hochschulverbund. Sie diskutierten ihre Geschäftsideen, vernetzen sich mit dem Startup Center und vereinbarten Termine für die Gründungsberatung

Bild: Zahlreiche Studierende nutzten das Angebot und informierten sich über den GründungsHUB Ostbayern beim Infotag zum Wintersemester an der OTH Regenburg.