Der 5-Euro-Business Wettbewerb am Hochschulstandort Regensburg/Amberg/Weiden hat mit kreativen Ideen und innovativen Konzepten die Abschlussveranstaltung zu einem beeindruckenden Event gemacht. Fünf Teams präsentierten ihre Unternehmenskonzepte an Messeständen und auf der Bühne vor Jury und Publikum. Ein besonderer Anlass rundete die Veranstaltung ab: Der Wettbewerb feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Seit einem Vierteljahrhundert bietet das 5-Euro-Business Studierenden die Chance, unter realen Marktbedingungen unternehmerisches Denken zu erproben. Die Jubiläumsausgabe zeigte einmal mehr, wie relevant dieses Format für die Förderung unternehmerischer Kompetenzen an Hochschulen ist.
Statement zum Jubiläum
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm, betonte im Vorfeld den Wert des Projekts für die ökonomische Bildung: „Seit nunmehr 25 Jahren ermutigt der 5-Euro-Business Wettbewerb Studierende, Unternehmergeist zu entwickeln und ihren Einfallsreichtum dem Praxistest zu unterziehen. Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmenden auf beeindruckende Art gezeigt, wie viel Innovationskraft, Teamfähigkeit und Engagement in ihren Geschäftsideen stecken. Sie haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie im künftigen Berufsumfeld gut einsetzen können. Davon profitieren auch die Unternehmen, denn für sie sind engagierte Nachwuchstalente unverzichtbar. Als Hauptförderer freuen wir uns, an diesem Erfolgsmodell teilhaben zu können.“
Kreative Ideen und unternehmerisches Denken im Fokus
Der 5-Euro-Business Wettbewerb an der Universität Regensburg, der OTH Regensburg und der Ostbayerischen Technische Hochschule Amberg-Weiden hat auch in seiner Jubiläumsausgabe Studierenden aller Fachrichtungen eine wertvolle Plattform geboten, um Unternehmertum hautnah zu erleben. In Teams entwickelten die Teilnehmenden in nur acht Wochen innovative Geschäftsmodelle, die sie unter realen Marktbedingungen umsetzten. In Workshops und Seminaren erhielten sie fundiertes Wissen zu Themen wie Marketing, Projektmanagement und Recht/Schutzrechte – eine solide Grundlage, um ihre Ideen erfolgreich zu verwirklichen. Mit einem Startkapital von nur fünf Euro standen sie vor der Herausforderung, ihre Ideen zu konkretisieren und in die Tat umzusetzen. Unterstützung erhielten sie von erfahrenen Business-Mentors aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen, darunter Continental Automotive GmbH, IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, IT Heroes GbR, Oberpfalz Medien, Probonio GmbH, Techbase Regensburg GmbH.
Die Sieger des Wettbewerbs: Ideen, die begeistern
Bei der Abschlussveranstaltung wurden die besten Geschäftsideen prämiert. Das Team Glücksfunken hat den Gesamtsieg errungen und die Jury mit seinem Gesamtpaket überzeugt. Besonders positiv hervorgehoben wurden der liebevoll gestaltete Messestand sowie ein authentischer und emotional mitreißender Pitch, der die Wirkung des Produkts eindrucksvoll spürbar machte. Mit ihrem Mitmach-Journal zur emotionalen Frühförderung von Kindern setzten die Gründerinnen ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung, psychische Gesundheit und unternehmerische Kreativität.
Das Team Daedalus Defence mit Studierenden der OTH Regensburg sicherte sich den zweiten Platz und überzeugte mit einer hochaktuellen Lösung zur Drohnenabwehr im zivilen Raum. Das Team präsentierte ein technisch anspruchsvolles Konzept, das KI-gestützte Analyse und aktive Abwehr durch eine eigens entwickelte Drohne vereint, inklusive Netzfangsystem und Echtzeitüberwachung.
Studio ESF wurde mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Das Team überzeugte durch die Entwicklung biologisch abbaubarer Leuchten aus Kaffeesatz und ihrem innovativen Umgang mit Reststoffen.
Guardify erhält den Medienpreis für seine starke öffentliche Präsenz und gelungene Kommunikation im Rahmen des 5-Euro-Business-Wettbewerbs. Das Team begeisterte mit einer klaren Botschaft, hoher Sichtbarkeit in verschiedenen Medien und einer innovativen Lösung für E-Scooter-Diebstahlschutz.
Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw e. V., unterstreicht den Wert der Erfahrung: „Der 5-Euro-Business Wettbewerb ist nicht nur eine Plattform für kreative Ideen, sondern auch eine wertvolle Erfahrungsschule für die Unternehmer*innen von morgen. Seit 25 Jahren beobachten wir, wie aus anfänglichen Konzepten durch Teamwork, Kreativität und Mut tragfähige Geschäftsmodelle entstehen. In dieser Zeit hat sich der Wettbewerb zu einem wichtigen Element in der Förderung von Unternehmertum und Innovation entwickelt. Er stärkt nicht nur die Innovationskraft der Teilnehmenden, sondern fördert auch Selbstständigkeit und die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme. Dies sind essentielle Eigenschaften, die zukünftige Unternehmer*innen benötigen, um erfolgreich zu sein.“
Bild: Teilnehmende und die Jury des 5-Euro-Business Wettbewerbs feiern gemeinsam die erfolgreiche Abschlussveranstaltung und das 25-jährige Jubiläum des Wettbewerbs.
IP Day an der OTH Regensburg sensibilisierte die Teilnehmenden mit einem praxisnahen Programm für den Umgang mit geistigem Eigentum
Am 24. Juni 2025 fand zum zweiten Mal der IP Day an der OTH Regensburg statt – diesmal organisiert vom GründungsHUB Ostbayern, dem Verbundprojekt der ostbayerischen Hochschulen zur Förderung von Gründungen an Hochschulen. Ziel der Veranstaltung war es, Gründerinnen und Gründer, Forschende sowie weitere Interessierte für den strategischen Umgang mit geistigem Eigentum (Intellectual Property, kurz: IP) zu sensibilisieren.
Mit einem praxisnahen Programm, vielfältigen Impulsen und fundierten Perspektiven der Expertinnen und Experten bot der IP Day 2025 aktuelle Einblicke in die Welt der Schutzrechte und Raum für fachlichen Austausch mit lebendigen Diskussionen. Den thematischen Rahmen gestalteten vier Fachbeiträge, die das Thema IP aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchteten:
Prof. Dr. Christian Stauf (OTH Amberg-Weiden) zeigte in seinem Beitrag auf, wie Patente, Marken, Designs und Urheberrechte gezielt eingesetzt werden können, um Innovationen abzusichern, Geschäftsmodelle zu schützen und Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Gerade für Start-ups sei dies essenziell, um Risiken zu minimieren und Chancen voll auszuschöpfen, ganz nach dem Motto: „Schutzrechte haben Power.“
Start-ups benötigen eine durchdachte IP-Strategie
Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors (OTH Regensburg) betonte die Bedeutung geistigen Eigentums als strategisches Asset. Sie machte deutlich, dass IP je nach Branche und Geschäftsmodell ganz unterschiedlich relevant sein kann – gerade für Start-ups sei eine durchdachte IP-Strategie aber ein entscheidender Faktor für nachhaltiges Wachstum und eine klare Positionierung am Markt.
Der Patentanwalt Dr. Malte Köllner widmete sich der Frage, welche Rolle KI im Erfindungsprozess spielt. In seinem Vortrag zeigte er, dass KI zwar kreative Impulse liefern kann, die rechtliche Verantwortung jedoch beim Menschen bleibt. „Wer nur Befehle ausführt, ist kein Erfinder“ – mit diesem Zitat machte er deutlich, dass der Erfinder im patentrechtlichen Sinne eine z.B. natürliche Person sein muss.
Gut vorbereitet zum Erfolg
Peter Erdödy, CEO von Octimine, demonstrierte anhand einer Live-Recherche, wie wichtig frühzeitige Freedom-to-Operate-(FTO)-Analysen für Start-ups und Unternehmen sind. Recherchesoftware wie Octimine erleichtert den Zugang zur komplexen Patentlandschaft und hilft, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Seine Botschaft: „Action plan to ship safely“ – wer vorbereitet ist, spart Zeit, Ressourcen und schützt sein Geschäftsmodell.
Beim anschließenden Get-together nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich weiter auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und konkrete Fragestellungen zu vertiefen. Die OTH Regensburg bedankt sich herzlich bei allen Speakerinnen und Speakern sowie bei allen Gästen für ihr großes Interesse und den offenen Dialog.
Bild 1: Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors (OTH Regensburg) betonte die Bedeutung geistigen Eigentums als strategisches Asset. Foto: OTH Regensburg/Start-up Center
Bild 2: Mit einem praxisnahen Programm, vielfältigen Impulsen und fundierten Perspektiven der Expertinnen und Experten bot der IP Day 2025 aktuelle Einblicke in die Welt der Schutzrechte und Raum für fachlichen Austausch mit lebendigen Diskussionen. Foto: OTH Regensburg/Start-up Center
Hintergrund: Businessplan Wettbewerb Nordbayern
Der Businessplan Wettbewerb Nordbayern fördert gezielt Gründende und Start-ups aus Franken und der Oberpfalz in drei Wettbewerbsphasen. Die einzelnen Phasen reflektieren die verschiedenen Entwicklungsschritte der Gründung eines Unternehmens – von der Erarbeitung der Geschäftsidee, dem Geschäftsmodell, der Analyse des Marktumfeldes bis hin zur Planung von Finanzierung und Umsatzentwicklung. Für jede Einreichung im Wettbewerb bekommen alle Teilnehmenden – nicht nur die Siegerteams – qualifiziertes schriftliches Feedback von einer ehrenamtlichen Expertenjury aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern, Kapitalgeberinnen und -gebern und Kennerinnen und Kennern der Gründerszene. Der Wettbewerb wird von BayStartUP organisiert. In diesem Jahr haben 93 Teams an Phase 1 des Wettbewerbs teilgenommen. Neueinsteiger, die in Phase 1 noch nicht dabei waren, können aktuell noch zu Phase 2 und 3 einsteigen. Studierende und Hochschulangehörende, die noch bei Phase 2 und 3 des Business Plan Wettbewerb Nordbayern mitmachen möchten, können sich durch das OTH Start-up Center beraten und coachen lassen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.baystartup.de
Alle Aktivitäten rund um das Thema Gründung, Selbstständigkeit und Unternehmensnachfolge sind auf der Website des Start-up Centers der OTH Regensburg zu finden: Start-up Center.
Anfang Juli öffnete das Start-up Lab der OTH Regensburg seine Türen für rund 25 Alumni und Freunde der Hochschule. In inspirierender Atmosphäre konnten die Gäste in die Welt des Gründens eintauchen, spannende Projekte entdecken und ihr Netzwerk erweitern.
Prof. Dr. Sean Patrick Sassmannshausen, Leiter des OTH Start-up Centers, stellte die umfassenden Unterstützungsangebote der Hochschule vor – von individueller Beratung über Businessplan-Entwicklung bis hin zu gezielter Vernetzung. Mit diesem Engagement belegt die OTH Regensburg im Gründungsradar 2025 unter den mittleren Hochschulen den 1. Platz.
Auf knapp 700 m² bietet das Lab Hightech-Maschinen, einen MakerSpace und moderne CoWorking Spaces – perfekte Bedingungen für kreative Ideen, Prototypen und neue Geschäftsmodelle. Dr. Dirk Sindersberger präsentierte spannende Projekte, darunter die Anfänge des erfolgreichen Start-ups urnfold.Neben Zahlen und Erfolgen standen vor allem die Menschen im Mittelpunkt: So präsentierten sich aus dem Female Founders-Programm, in dem zehn Gründerinnen an innovativen Geschäftsideen arbeiten Leonie Wagner mit einem digitalen Kodulenzbuch und Rosie Musoni mit ihrer Social-Media-Agentur.
Der Abend klang bei einem geselligen Grillen aus – mit intensiven Gesprächen, neuen Kontakten und vielen frischen Ideen. Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: „Der MakerSpace war genial. Die vorgestellten Firmen waren faszinierend und ich habe gleich zig Bastel-Projekte im Kopf.“
Der Alumni-Stammtisch wird gemeinsam vom Alumni-Netzwerk der OTH Regensburg und dem Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. organisiert. Ziel ist es Alumni und Freunde der Hochschule mit Unternehmen und Institutionen der Region zu vernetzen und den Austausch zu fördern.
Premiere für THD: Gründungsteam Athegus holt EXIST Forschungstransfer
Das Grafenauer Team »Athegus« mit Sebastian Schmidt, Tobias Greiler und Stefan Fischer und Eva Pletl hat endlich Gewissheit: Seit dem 1. Mai hält es nämlich den Zuwendungsbescheid für die erste EXIST-Forschungstransfer Förderung in der Geschichte der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Händen. Mit ihrem Vorhaben »hospOS«, einem Betriebssystem für Service-Roboter im Gesundheitssystem, wollen sie der Überlastung des Pflegepersonals entgegenwirken. Dafür erhalten sie nun eine Förderung von exakt 740.234,64 Euro.
Die vier Mitglieder von Athegus weisen durch ihre persönlichen Kompetenzen und ihre Hintergründe eine optimale Teamzusammenstellung für das Vorhaben hospOS auf. Über das SMART FOREST-Projekt an der THD hatten sie sich kennengelernt und seitdem gemeinsam ein Projekt entwickelt, das ursprünglich von Sebastian Schmidt initiiert worden war. „Die Idee zu Athegus entstand aus einer persönlichem Erlebnis,“ erklärt Schmidt. „Vor einigen Jahren lag ich aufgrund eines schweren Unfalls im Krankenhaus und musste die Überlastung des Pflegepersonals hautnah erleben.“ Diese Erfahrung habe ihn auf den Gedanken gebracht, Roboter im Gesundheitswesen einzusetzen, um das Personal zu entlasten.
Das von Athegus entwickelte Betriebssystem hospOS, bietet ein herstellerunabhängiges, sicheres und einfach zu bedienendes Betriebssystem für Service-Roboter im Gesundheitswesen. Das System hilft dabei, verschiedenste Roboter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einfach zu steuern, miteinander zu vernetzen und in bestehende Prozesse zu integrieren. So können Roboter etwa durch die Übernahme von Transport- und Begleitgängen das Personal entlasten. hospOS kann on-premise – das bedeutet direkt auf Severn bzw. der Infrastruktur von Krankhäusern – laufen, sodass die Roboter offline betrieben werden können. „Das weist einen großen Vorteil im Hinblick auf den Schutz sensibler Gesundheitsdaten und die IT-Sicherheit vor,“ betont Schmidt.
Um das System zu evaluieren, zu verbessern und am Markt zu platzieren, haben sich Schmidt, Greiler, Fischer und Pletl für den EXIST Forschungstransfer beworben. „Dank der Unterstützung und des Feedbacks des Teams vom Deggendorfer Startup Campus und insbesondere von Alfons Weinzierl, konnten wir Ende letzten Jahres unseren Antrag beim Fördermittelgeber einreichen,“ erzählt Sebastian Schmidt. Dieser unterstützt innovative Forschungsprojekte aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen dabei, ihre Ergebnisse in marktfähige Produkte oder Dienstleistungen zu überführen. Eine Kofinanzierung kommt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds.
„Mit der 18-monatigen Förderung können wir uns nun an die vorab definierten Arbeitspakete machen und beispielsweise die Integration neuer Funktionen angehen,“ so Schmidt. Außerdem wolle man unter anderem den sogenannten Sales Funnel messen und weiter optimieren. Der Sales Funnel ist ein Vertriebs- und Marketingmodell, das den Weg potenzieller Kunden von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Kauf und darüber hinaus beschreibt. Auch weitere Roboter sollen ins Repertoire aufgenommen werden. Die Gründung der Athegus GmbH sei bereits direkt nach Förderbeginn erfolgt.
„Die Zusage für den ersten EXIST Forschungstransfer ist ein wichtiger Meilenstein für die Hochschule“, betont Prof. Dr. Veronika Fetzer, Vizepräsidentin für Third Mission an der THD. Das Transferpotential an den vielen Forschungsstandorten der THD sei immens hoch. Dieses gelte es nach und nach zu heben, „um unser Profil als unternehmerische Hochschule weiter auszubauen“, wie Fetzer es beschreibt. Motivierte Forschende könnten sich mit ihren Vorhaben jederzeit an den Startup Campus der THD wenden, um mehr über die Förderung von Transferprojekten zu erfahren und Unterstützung bei der Antragsstellung zu erhalten.
Für Athegus sei es so gewesen, dass der 1. Platz beim Businessplan Wettbewerb „Ideenreich“ Ende April dem Team einen zusätzlichen Motivationsschub gegeben habe. Und eine optimale Möglichkeit, ihr Konzept nochmals von Fachleuten begutachten zu lassen. „Wir freuen uns wirklich sehr, dass unsere Idee so gut ankommt“, freut sich Schmidt. Er und das Team träume von einer Welt, in der Technik entlastet, nicht überfordert und in der Pflegekräfte mehr Zeit für Menschen haben, weil Roboter sich um den Rest kümmern. Mit ihrem Produkt „hospOS“ wollen die jungen Gründer und ihre Kollegin zeigen, dass dies keine ferne Zukunftsmusik sei, sondern heute schon Realität sein könne.
Bild (THD): Team des EXIST-Forschungstransfer-Projekts Athegus: Sebastian Schmidt, Stefan Fischer, Eva Pletl und Tobias Greiler mit Mentor Prof. Dr. Florian Wahl (v.l.n.r.).
OnlyFootball soll den Transfer von Amateurfußballern erleichtern. Foto: Ferhat Baklan, Jannis Hufsky
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Mit RocketMind und OnlyFootball haben sich gleich zwei Teams der OTH Regensburg für das Finale des Danube Cup in Budapest qualifiziert.
Der Danube Cup ist ein jährlicher Wettbewerb für Gründerteams aus zehn Hochschulen entlang der Donau. Zwanzig Teams aus Bayern, Österreich, der Slowakei, Ungarn und Serbien qualifizieren sich über lokale Vorentscheide für das Halbfinale. Je Hochschule nehmen zwei Teams am Halbfinale teil. Im Halbfinale bewertete eine internationale Jury die online präsentierten Pitches. Die zehn bestplatzierten Teams reisen zum Finale nach Budapest. Gleich beide Gründerteams der OTH Regensburg konnten sich im Halbfinale gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen und vertreten so die ostbayerische Gründerszene beim Finale in Budapest.
Das Team RocketMind um Celina Bauer, Lena Hiltel, Annalena Lüdeke und Marius Kloos überzeugte die Jury mit ihrer App zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen. Auch das Team OnlyFootball um Ferhat Baklan überzeugte mit einer App, die den Transfer von Amateurfußballern erleichtern soll. Beide Teams treten im Finale am 23. Mai in Budapest an.
Ziel des Danube Cup ist es, Startups aus Hochschulen zu internationalem Erfolg zu verhelfen und gleichzeitig die motiviertesten Gründerteams entlang der Donau zusammenzubringen. An der OTH Regensburg ist der internationale Wettbewerb seit vielen Jahren fester Bestandteil der Gründungsförderung. Der Leiter des OTH Startup Centers, Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, freut sich, dass gleich zwei Teams die Hochschule in Budapest vertreten werden: „Mit dem Danube Cup fördern wir nicht nur die Gründungskultur an unserer Hochschule, sondern wir vermitteln den Studierenden auch eine internationale Perspektive in den Donau-Raum hinein. Außerdem ist es uns wichtig, dass unsere Gründerteams wettbewerbsorientiert agieren und sich in internationalen Wettbewerben mit starker Konkurrenz aus hervorragenden Universitäten durchsetzen können, als Vorbereitung auf ihre spätere unternehmerische Tätigkeit und als Gradmesser für die Qualität unserer eigenen Arbeit“, erläutert Prof. Dr. Saßmannshausen. In den vergangenen Jahren hatten Teams der OTH Regensburg mehrfach Preise beim Danube Cup gewonnen.
Die App RocketMind soll die psychische Gesundheit von Jugendlichen stärken. Foto: OTH Regensburg/ Florian Hammerich
Was müssen Startups bei Finanzierungsanfragen beachten? Welche Finanzierungsformen und Förderprogramme gibt es? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zur Finanzierung habe?
Diese und viele weitere Fragen beantworteten Florian Dieterle und Michael Forster von der Sparkasse Regensburg den Studierenden des Masterstudiengangs Digital Entrepreneurship (MDE), European Business Studies und den Studierenden des Schwerpunkts Finanzierung im Studiengang Business & Management. Frau Prof. Dr. Süzeroglu-Melchiors hatte die Experten für Unternehmens- und Gründungsfinanzierung in Kooperation mit dem GründungsHUB Ostbayern an die OTH Regensburg eingeladen. Sie beiden Banker zeigten den Gründungsinteressierten, was für eine erfolgreiche Finanzierungsanfrage wichtig ist und gaben viel wertvolle Praxistipps.
Über 50 Mitarbeiter kümmern sich bei der Sparkasse Regensburg um das Firmenkundengeschäft. Sie sind an der Finanzierung von mehr als 50 % der Existenzgründungen in der Region involviert. Damit ist das Kreditinstitut wichtiger strategischer Partner von der Unternehmensgründung bis zur Unternehmensnachfolge. Als Erfolgsfaktor für eine Finanzierung nannte Gewerbekundenberater Michael Forster ein „schlüssiges Gesamtkonzept“: Um die Ertragslage, Finanz- und Vermögenslage und die Kapitaldienstfähigkeit zu beurteilen, sei eine nachvollziehbare und fundierte Planung über mindestens drei Jahre notwendig. „Sie überzeugen durch geordnete Unterlagen“, erläuterte Michael Forster. Dazu zählen neben einem Businessplan auch Planzahlen inklusive Liquiditäts- und Ertragsvorschau. Ebenso wichtig seien aber auch unternehmerische Kernkompetenzen wie beispielsweise Zuverlässigkeit, Ehrgeiz und Begeisterung.
Durch den Austausch mit den Finanzierungsexperten erfuhren die Studierenden aus erster Hand, worauf sie bei der Finanzierung ihres Startups achten müssen und welche Förderprogramme es für Unternehmensgründer derzeit gibt.
Bild: Sparkassse und GründungsHUB im Dialog. Informationen für Gründungsinteressierte aus erster Hand
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