Aus allen Teilen der Südböhmischen Region machten sich Studierende der VŠTE České Budějovice auf den Weg nach Regensburg, um die Gründungsaktivitäten an der OTH Regensburg und in der Region kennenzulernen.Die Studierenden sind Teil des Inkubationsprogramms, das im Rahmen des Projekts BYCZ-STENT-In angeboten wird. Über ein Semester hinweg entwickeln Studierende aus Bayern und Tschechien gemeinsam innovative Ideen für die Grenzregion und setzen sich mit zentralen Fragen auseinander:
💡 Was braucht unsere Region – und mit welchen Lösungen können wir ihre Zukunft aktiv mitgestalten?
💡 Wie können wir unsere gemeinsamen Stärken nutzen, um das Potenzial der Grenzregion bestmöglich zu entfalten?
Der Besuch bot die ideale Gelegenheit, um die "andere Seite der Grenze" besser kennenzulernen: Es wurde intensiv diskutiert, neue Kontakte geknüpft, gemeinsam gelacht – und vor allem viel gelaufen.
Auf dem Programm standen Besuche an beiden Standorten des OTH Start-up Centers, der Austausch mit der regionalen Gründerszene, unter anderem in der TechBase Regensburg und dem Biopark Jump, sowie ein Besuch im MakerSpace des OTH Start-up Labs in Prüfening. Dort konnten die Studierenden die verschiedenen Werkstätten und Maschinen kennenlernen und erleben, wie aus Ideen erste Prototypen entstehen.
Nach einem langen Tag, mehr als acht Kilometern zu Fuß und vielen spannenden Gesprächen ging es schließlich zurück nach České Budějovice.
Besonders beeindruckt hat uns die Motivation, Neugier und Begeisterung der Studierenden. Selbst eine mehrstündige Anreise nach Regensburg hielt sie nicht davon ab, neue Einblicke in das regionale Gründungsökosystem zu gewinnen und das OTH Start-up Center besser kennenzulernen.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde: Das AW-Modul „Unternehmerisches Denken und Handeln in der Grenzregion“ startet im Wintersemester 2026/27 erneut. Ein besonderes Highlight ist der STENT-In Award im Dezember 2026, bei dem die besten Start-up-Ideen ausgezeichnet werden.
Foto (Quelle: Dr. Nina Sindersberger):Die OTH Regensburg begrüßt Studierende aus Tschechien zum Austausch.
Nach dem Fernsehbericht über das Drohnenabwehr-Start-up Daedalus Defence rückte TVA nun ein weiteres Gründungsteam aus dem Umfeld der OTH Regensburg in den Fokus. Diesmal steht ein Thema im Mittelpunkt, das viele Menschen persönlich berührt: Abschied, Erinnerung und Trauer. Das Start-up Urnfold entwickelt biologisch abbaubare Papier-Urnen, die Angehörigen einen individuellen und persönlichen Abschied ermöglichen.
Persönliche Abschiedskultur neu gedacht
Die Gründerinnen von Urnfold verfolgen einen besonderen Ansatz. Ihre Urnen bestehen aus Papier und sind so konzipiert, dass sie nach der Bestattung vollständig und rückstandslos in der Erde vergehen. Gleichzeitig bieten die Urnen Raum für Individualität und persönliche Erinnerungen. Angehörige können die Urne selbst gestalten, bemalen, beschriften oder mit persönlichen Botschaften versehen. Dadurch entsteht ein sehr persönlicher Abschiedsprozess, der über die rein funktionale Aufgabe einer Urne hinausgeht.
Für die Gründerinnen steht dabei vor allem der Gedanke im Mittelpunkt, Menschen in einer schwierigen Lebensphase zu unterstützen und einen bewussten Umgang mit Trauer zu ermöglichen.
Inspiration aus persönlicher Erfahrung
Die Idee für Urnfold entstand nicht am Reißbrett, sondern aus einer persönlichen Erfahrung heraus. Ein Trauerfall in der Familie führte dazu, sich intensiv mit den Möglichkeiten des Abschiednehmens auseinanderzusetzen. Dabei entstand der Wunsch, Angehörigen mehr Gestaltungsfreiheit und Möglichkeiten für einen individuellen Abschied zu geben. Aus dieser Idee entwickelte sich Schritt für Schritt ein innovatives Produkt, das heute bereits am Markt verfügbar ist.
Jede Urne wird in Handarbeit gefertigt. Für die Gründerinnen ist dies zugleich Ausdruck von Respekt und Wertschätzung gegenüber den Verstorbenen und ihren Familien.
Von der Hochschulidee zum erfolgreichen Unternehmen
Die Erfolgsgeschichte von Urnfold begann an der OTH Regensburg. Bereits im Jahr 2021 wurde das Team durch das Start-up Lab der Hochschule auf seinem Weg von der ersten Idee bis zur Unternehmensgründung begleitet. Inzwischen hat sich Urnfold erfolgreich am Markt etabliert. Die verschiedenen Urnenmodelle werden bereits von Bestattungsunternehmen genutzt und vertrieben. Damit gehört das Unternehmen zu den Gründungsteams, die den erfolgreichen Schritt von der Hochschulidee hin zu einem marktfähigen Produkt geschafft haben.
Innovation mit gesellschaftlicher Wirkung
Der aktuelle Fernsehbeitrag von TVA zeigt eindrucksvoll die Vielfalt der Gründungsideen, die an der OTH Regensburg entstehen. Während Start-ups wie Daedalus Defence technologische Lösungen für Sicherheitsfragen entwickeln, widmet sich Urnfold gesellschaftlichen und persönlichen Themen des Alltags. Beide Beispiele verdeutlichen, wie aus innovativen Ideen im Umfeld der Hochschule Lösungen entstehen können, die Menschen unterstützen und neue Perspektiven eröffnen.
Das Regensburger Start-up Daedalus Defence sorgt mit seiner innovativen Technologie zur Drohnenabwehr für Aufmerksamkeit. In einem aktuellen Fernsehbeitrag von TVA wurde das junge Unternehmen vorgestellt, das im Start-up Lab der OTH Regensburg an einer Lösung arbeitet, um gefährliche oder unerlaubt eingesetzte Drohnen sicher aus dem Luftraum zu entfernen.
Drohnenabwehr ohne Zerstörung
Während viele bestehende Systeme darauf abzielen, Drohnen zu stören oder abzuschießen, verfolgt Daedalus Defence einen anderen Ansatz: Fremde Flugobjekte sollen nicht zerstört, sondern mit einem Netz eingefangen werden.
Bei ersten Demonstrationen konnte das Team bereits zeigen, wie das System funktioniert. Eine speziell entwickelte Abwehr-Drohne verfolgt ihr Ziel, bringt sich in Position und wirft ein Fangnetz aus. Die fremde Drohne wird dadurch eingefangen und kontrolliert gesichert. Der große Vorteil: Gefährliche Trümmerteile, die bei einer Zerstörung aus großer Höhe entstehen könnten, werden vermieden.
Entwicklung im Start-up Lab der OTH Regensburg
Die Technologie entsteht im Start-up Lab der OTH Regensburg. Dort arbeitet das Gründerteam kontinuierlich an der Weiterentwicklung seiner Prototypen und Einsatzszenarien. Aktuell wird die Abfangdrohne noch von einem Piloten gesteuert, der mithilfe einer VR-Brille in Echtzeit die Perspektive der Drohne einnehmen kann. Dadurch lassen sich auch anspruchsvolle Flugmanöver präzise durchführen. Für besondere Gefahrensituationen wurde das System zusätzlich erweitert. Sollte sich an der eingefangenen Drohne eine potenziell gefährliche Ladung befinden, kann das Netz mit dem Zielobjekt kontrolliert abgeworfen werden, um Risiken zu minimieren.
Künstliche Intelligenz als nächster Entwicklungsschritt
Langfristig verfolgt Daedalus Defence ein noch ambitionierteres Ziel: Die Drohnenabwehr soll künftig weitgehend autonom funktionieren.
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz sollen verdächtige Flugobjekte automatisch erkannt, verfolgt und schließlich abgefangen werden. Dadurch könnten Reaktionszeiten verkürzt und der Einsatz der Technologie noch effektiver gestaltet werden.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Die potenziellen Anwendungsfelder sind vielfältig. Denkbar ist der Einsatz an Flughäfen, zum Schutz kritischer Infrastruktur oder bei Großveranstaltungen. Auch Justizvollzugsanstalten könnten von der Technologie profitieren, etwa um unerlaubte Drohnenflüge und den Transport verbotener Gegenstände zu verhindern.
Von der Hochschule in den Markt
Mit Unterstützung der OTH Regensburg konnte Daedalus Defence bereits mehrere Prototypen entwickeln und wichtige Praxiserfahrungen sammeln. Als nächster Schritt plant das Team die Markteinführung einer manuell gesteuerten Abwehr-Drohne. Auf dieser Grundlage sollen weitere Erfahrungen gesammelt und Kundenanforderungen in die Weiterentwicklung einfließen.
Der Fernsehbeitrag von TVA zeigt eindrucksvoll, welches Innovationspotenzial im Start-up Lab der OTH Regensburg steckt. Daedalus Defence ist ein Beispiel dafür, wie aus einer Idee an der Hochschule zukunftsweisende Technologien entstehen können, die gesellschaftlich relevante Herausforderungen adressieren und neue Maßstäbe im Bereich der Sicherheitstechnik setzen.
Am 7. Juli 2026 fand an der Universität Passau die erste Ausgabe von PATEC FoundHers: HerTurn #1 statt. In kleiner Runde kamen 12 Teilnehmende, darunter neun Teilnehmerinnen, zum offenen Austausch über Gründung, Karriere und Innovation zusammen.
Als Speakerin gab Dr. Vroni Hackl, Alumna der Universität Passau, Gründerin und Expertin für KI, Kommunikation und Marketing, persönliche Einblicke in ihren nicht-linearen Karriereweg. Sie ermutigte die Teilnehmerinnen, neue Schritte zu wagen, die eigene Komfortzone zu verlassen und auf Selbstvertrauen sowie starke Netzwerke zu setzen.
Im Austausch wurden Themen wie Gründung, Karriereentscheidungen, Teamaufbau, Sichtbarkeit, Selbstzweifel und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz diskutiert. Besonders wertvoll war die offene Atmosphäre, in der Erfahrungen geteilt und praktische Tipps weitergegeben wurden. Ein gelungener Auftakt für PATEC FoundHers, mit viel Inspiration, ehrlichem Austausch und neuen Impulsen für die nächsten Schritte.
In Kooperation mit dem ITC1 veranstaltete das Zentrum für Entrepreneurship der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am 30. Juni den Gründungsstammtisch unter dem Titel „Defense Tech – Wissenswertes und Chancen für Startups und KMUs“. Rund 75 Gäste – darunter auch Thomas Erndl, Mitglied des Deutschen Bundestags – nahmen an der Veranstaltung im Gründerzentrum des ITC1 teil, um sich über das Potenzial sicherheitsrelevanter Technologien auszutauschen.
Begrüßt wurden die Gäste von Prof. Dr. Veronika Fetzer, THD-Vizepräsidentin Third Mission und Geschäftsführerin der ITC GmbH, und Thomas Keller, Geschäftsführer der ITC GmbH. Anschließend gab der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thomas Erndl einen fundierten Einblick in die aktuelle und zukünftige Bedeutung der Verteidigungspolitik. Deutschland steht vor vielfältigen sicherheitspolitischen Herausforderungen – von geopolitischen Konflikten und hybriden Bedrohungen bis hin zum rasanten technologischen Wandel. Innovationen seien laut Erndl deshalb heute mehr denn je gefragt, um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen. Formate wie der Gründungsstammtisch seien besonders wertvoll, da sie den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und innovativen Gründungen fördern und so neue Impulse für den Verteidigungssektor setzen.
Anschließend beleuchtete Prof. Dr. Wolfgang Dorner, THD-Vizepräsident Forschung und Transfer, in seinem Vortrag „Innovationen auf dem Gefechtsfeld“, welche Chancen und Herausforderungen der Defense-Bereich für Startups und junge Unternehmen bereithält. Er machte deutlich, dass Defense Tech weit über klassische Waffensysteme hinausgeht und zahlreiche Anknüpfungspunkte für Unternehmen bietet – etwa in Zukunftstechnologien sowie in Bereichen wie Logistik, Versorgung oder Instandhaltung. Zudem zeigte er auf, dass der Einstieg in die Branche nicht zwingend über die Bundeswehr oder das Beschaffungswesen erfolgen muss, sondern häufig über Innovationshubs, spezialisierte Partner oder Zulieferer gelingt.
Nach den Impulsen zeigte sich das große Interesse der Gäste auch in einem sehr aktiven Publikumsdialog. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, konkrete Punkte zu vertiefen, eigene Erfahrungen einzubringen und mit den Referenten in den Austausch zu gehen.
Über den Gründungsstammtisch
Bei den regelmäßig veranstalteten Gründungsstammtischen der THD als Veranstaltung des GründungsHUB Ostbayern sind alle herzlich eingeladen, die Interesse am Gründen haben – egal ob man noch am Anfang der Reise steht oder bereits sein eigenes Unternehmen besitzt. Die Veranstaltungen dienen dem Austausch mit Gleichgesinnten und beleuchten gründungsrelevante Themen wie Markenstrategie oder Finanzierungsoptionen.
Zum Foto (Quelle Sabrina Reischl): Gute Gespräche beim Gründungsstammtisch an der TH Deggendorf
Der DENK.summit 2026 hat einmal mehr gezeigt, welche Innovationskraft und welches Gründungspotenzial in unserer Region steckt. Als eines der bedeutendsten Startup-Events Ostbayerns brachte die Veranstaltung Gründerinnen und Gründer, Unternehmen, Studierende sowie Unterstützer des Startup-Ökosystems zusammen.
In der Startup Area präsentierten sich insgesamt 20 Teams an eigenen Messeständen und gaben spannende Einblicke in ihre Geschäftsideen und innovativen Projekte. Auch Startups aus den Hochschulen des GründungsHUB Ostbayern (GHO) waren vertreten. Von der OTH Amberg-Weiden stellten sich die Cerebra Laboratories AG, eine Ausgründung von Prof. Qeis Kamran zur Demenz-Früherkennung, sowie Extra Academy, eine KI-gestützte Lernplattform von Studentin Ani Tovmasyan, vor. Darüber hinaus präsentierte sich mit Daedalus Defence ein weiteres Startup aus dem Netzwerk des GründungsHUB Ostbayern von der OTH Regensburg.
Der GründungsHUB Ostbayern selbst war ebenfalls mit einem Informationsstand vor Ort und nutzte die Gelegenheit, mit Gründungsinteressierten, Studierenden und Netzwerkpartnern ins Gespräch zu kommen.
Einen besonderen Höhepunkt bildete am Abend der Pitch-Wettbewerb, bei dem auch mehrere Teams aus dem GHO-Umfeld ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury präsentierten. Den ersten Platz und damit den Hauptpreis in Höhe von 15.000 Euro sicherte sich CyrockAI aus Weiden. Das Startup entwickelt eine neuartige Speicherarchitektur für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz und hatte zuvor unter anderem an der Silicon Valley Experience Week des Campus Kemnath teilgenommen.
Wie bereits in den vergangenen Jahren nutzten zahlreiche Studierende der GHO-Hochschulen die Gelegenheit, am DENK.summit teilzunehmen, Kontakte zu knüpfen, Inspiration zu sammeln und sich mit der regionalen Gründungsszene zu vernetzen.
Der DENK.summit 2026 unterstrich damit erneut die wichtige Rolle des GründungsHUB Ostbayern als Impulsgeber für Innovation, Unternehmertum und die Förderung junger Gründerinnen und Gründer in der Region.
Fotos (Quelle Wolfgang Voigt): Impressionen vom DENK.summit 2026
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.