Universität Passau: Der 5-Euro-Business Wettbewerb geht in eine neue Runde
Am 17. November 2026 geht der 5-Euro-Business Wettbewerb an der Universität Passau in die nächste Runde. Studierendenteams können mit einem Startkapital von nur 5 Euro eigene Geschäftsmodelle entwickeln und diese unter realen Marktbedingungen umsetzen. Wir sind gespannt auf die Teams und ihre nächsten Schritte! Studierende, die teilnehmen möchten, können sich unter patec@uni-passau.de anmelden. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Informationsveranstaltung am 22.10.2026.
Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen von der OTH Regensburg zählt zu den 20 Professorinnen und Professoren in Deutschland, die 2026 mit der renommierten Auszeichnung UNIPRENEURS geehrt werden. Der Preis würdigt sein langjähriges und herausragendes Engagement für Unternehmertum, Innovationstransfer und Hochschulausgründungen.
Große bundesweite Anerkennung für die Gründungsförderung in Ostbayern: Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Entrepreneurship an der OTH Regensburg, Verbundsprecher des GründungsHUB Ostbayern sowie Leiter des Start-up Centers der OTH Regensburg, wurde in Berlin mit der renommierten Auszeichnung UNIPRENEURS geehrt.
Die Initiative UNIPRENEURS ist Teil der Startup-Strategie der Bundesregierung und zeichnet alle drei Jahre Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise an Hochschulen um Unternehmertum, Innovationstransfer und Ausgründungen verdient gemacht haben.
UNIPRENEURS steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär betonte anlässlich der Preisverleihung die wichtige Rolle der ausgezeichneten Professorinnen und Professoren für die Gründungskultur an deutschen Hochschulen und würdigte sie als Impulsgeber für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Auch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche hob die enge Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischem Handeln hervor, für die UNIPRENEURS beispielhaft steht.
Aus mehr als 800 Nominierten ausgewählt
Eine Besonderheit der Auszeichnung: Die Kandidatinnen und Kandidaten können ausschließlich von Gründerinnen und Gründern vorgeschlagen werden. Mehr als 10.000 Gründerinnen und Gründer beteiligten sich mit Vorschlägen. Daraus gingen über 800 Nominierungen hervor. Eine Jury wählte schließlich 20 Professorinnen und Professoren aus, die in Berlin mit dem UNIPRENEURS-Preis ausgezeichnet wurden.
„Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel. Sie macht mich stolz und ist zugleich eine Anerkennung für mein Team, für die vielen Studierenden, Gründerinnen und Gründer, Mitarbeitenden sowie Partnerinnen und Partner, die die Gründungskultur an der OTH Regensburg mit ihrem Engagement tragen und weiterentwickeln“, freut sich Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen. „Besonders freut es mich, dass mich so viele Gründerinnen und Gründer aus der OTH Regensburg vorgeschlagen haben. Der Ausbau des Themas Unternehmertum war ein hartes Stück Arbeit. Aber es hat sich gelohnt und findet Anerkennung. Das ist ein wunderbares Dankeschön aus unserer Gründerszene.“
Lebendige Gründungslandschaft in Ostbayern aufgebaut
Auch die Hochschulleitung würdigt die Auszeichnung als Anerkennung für ein langjähriges Engagement, das weit über die OTH Regensburg hinaus Wirkung entfaltet. „Wenn heute von einer lebendigen Gründungslandschaft in Ostbayern die Rede ist, dann haben die OTH Regensburg und allen voran Professor Saßmannshausen daran entscheidenden Anteil. Mit großer Beharrlichkeit und Leidenschaft hat er an unserer Hochschule Strukturen und Aktivitäten aufgebaut, die Menschen ermutigen, aus Ideen Unternehmen zu machen. Die Auszeichnung als UNIPRENEUR ist dafür eine hochverdiente Anerkennung“, sagt Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg.
Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen wurde 2014 an die OTH Regensburg berufen. Seitdem hat er die Gründungsförderung an der Hochschule konsequent ausgebaut und zahlreiche Förderprojekte eingeworben.
Mit dem vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Start-up Lab am Standort Prüfening steht Gründerinnen und Gründern heute ein mehr als 700 Quadratmeter großer Makerspace zur Verfügung, der moderne Werkstätten, Möglichkeiten zur Entwicklung von Prototypen und Co-Working-Bereiche vereint.
Als Verbundsprecher des GründungsHUB Ostbayern trägt Saßmannshausen zudem dazu bei, die Gründungsförderung an den sechs staatlichen Hochschulen in Ostbayern zu koordinieren, miteinander zu vernetzen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Unterstützt wird der Verbund dabei vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
Erfolgreiche Start-ups mit Wurzeln an der OTH Regensburg
Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die Einführung des Masterstudiengangs „Digital Entrepreneurship“ im Jahr 2016. Gemeinsam mit seinem interdisziplinären Team begleitet Prof. Saßmannshausen Gründungsvorhaben von der ersten Idee bis zur Unternehmensgründung.
Zahlreiche Start-ups sind in den vergangenen Jahren aus diesem Umfeld hervorgegangen, darunter 2Lock, anybill, brainjo, Calypso Commodities, dissecto, Evanium Healthcare, HANS Brainfood, Nuviox, Pendura, Qwicklane und Urnfold.
Dabei bringt Saßmannshausen auch eigene unternehmerische Erfahrungen in seine Arbeit ein. Bereits in den 1990er-Jahren gründete er selbst zwei Unternehmen im Bereich Biotechnologie. Es folgten Stationen beim Aufbau der Gründungsförderung an der Bergischen Universität Wuppertal, internationale Gast- und Vertretungsprofessuren sowie die Leitung eines Instituts für Gründungs- und Innovationsforschung. Die Erfahrungen aus unterschiedlichen Gründungsökosystemen flossen schließlich in den Aufbau und die Weiterentwicklung der Gründungsförderung in Regensburg ein.
OTH Regensburg bundesweit führend in der Gründungsförderung
Dass dieses Engagement Wirkung zeigt, belegen die Erfolge der vergangenen Jahre. Die OTH Regensburg zählt regelmäßig zu den führenden Hochschulen Deutschlands in der Gründungsförderung. Im aktuellen Gründungsradar des Stifterverbandes belegt sie unter den mittelgroßen Hochschulen für angewandte Wissenschaften den ersten Platz.
Gleichzeitig hat sich Regensburg zu einem dynamischen Start-up-Standort entwickelt. Mit Beratungsangeboten, Lehrveranstaltungen, Infrastruktur, Förderprojekten und starken regionalen Netzwerken unterstützt die OTH Regensburg Gründungsinteressierte dabei, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Ideen tragfähige Unternehmen zu entwickeln. Der GründungsHUB Ostbayern erweitert diese Zusammenarbeit über den einzelnen Hochschulstandort hinaus und stärkt damit das Gründungsökosystem in der gesamten Region.
Über UNIPRENEURS
UNIPRENEURS ist eine Initiative zur Stärkung von Ausgründungen an deutschen Hochschulen. Die Gemeinschaftsinitiative wird vom Stifterverband organisiert und durchgeführt. Partner sind der Deutsche Startup-Verband, Bitkom und AddedVal.io. Die Schirmherrschaft haben das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen. Die Auszeichnung wird alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um Unternehmertum, Transfer und Ausgründungen im Hochschul- und Forschungsbereich verdient gemacht haben. Voraussetzung für eine Nominierung ist, dass die Kandidatinnen und Kandidaten von Gründerinnen und Gründern aus Hochschulen vorgeschlagen werden.zung. Dabei wurde deutlich: Die nächsten erfolgreichen Gründungsgeschichten könnten bereits an diesem Abend ihren Anfang genommen haben.
Foto oben (Quelle Wolfgang Voigt): Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen (Mitte) wurde in Berlin mit der Auszeichnung UNIPRENEURS 2026 geehrt. Überreicht wurde der Preis von den Parlamentarischen Staatssekretären Matthias Hauer (links, BMFTR) und Johannes Steiniger (rechts, BMWE).
Foto unten (Quelle Wolfgang Voigt): Gründer Bastian Graßl würdigte die Verdienste von Prof. Dr. Saßmannshausen um die Stratups aus Ostbayern
Lichtschwerter sausen durch die Luft, Raumschiffe flitzen durchs All, der Angriff auf den Todesstern beginnt. Doch plötzlich bleibt der Bass aus. Statt eines beeindruckenden Klangerlebnisses ist nur ein schwaches Grollen zu hören. Mit diesem Szenario eröffnete Gründerin Jacqueline Hey ihren Pitch beim diesjährigen Wettbewerb „Tiger der TechBase“ an der OTH Regensburg und gewann damit sofort die Aufmerksamkeit von Publikum und Jury.
Das Start-up GSS Audio entwickelt eine neue Generation von Basslautsprechern, die bei vergleichbarer Leistung deutlich weniger Platz benötigen als herkömmliche Systeme. Besonders für den Automotive-Bereich eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten für leistungsstarke und gleichzeitig platzsparende Audiolösungen. Mit ihrer überzeugenden Präsentation, einer klar verständlichen Problembeschreibung und einem innovativen technischen Ansatz setzte sich das Team gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich den Sieg beim „Tiger der TechBase“. Als Auszeichnung durfte GSS Audio die eigens für den Wettbewerb gefertigte Tiger-Trophäe aus dem 3D-Drucker entgegennehmen.
Sechs Start-ups präsentieren ihre Geschäftsideen
Der „Tiger der TechBase“ richtet sich vor allem an junge Gründungsteams und Start-ups in frühen Entwicklungsphasen. Entsprechend vielfältig waren die vorgestellten Geschäftsmodelle.
Das Team von Nox Neuro präsentierte ein Konzept für therapeutisches Boxtraining, das körperliche Bewegung mit kognitiven Aufgaben verbindet und damit neurologische Therapien unterstützen soll. Fieldfix setzt auf Künstliche Intelligenz, um Servicetechniker bei der Fehleranalyse effizient zu unterstützen. Daedalus Defence stellte eine autonome Drohne vor, die fremde Flugobjekte erkennt und diese mithilfe eines Netzes sicher abfangen kann.
Mit MyWeddingPlace wurde eine digitale Plattform vorgestellt, die sämtliche Aspekte der Hochzeitsplanung an einem Ort bündelt. Das Start-up Prinity entwickelt hingegen eine Lösung, mit der 3D-Druck-Aufträge durch eine spezielle Druckplatte automatisiert nacheinander abgearbeitet werden können.
Jury zeigt sich beeindruckt
Durch den Abend führten Tanja Braun, Bereichsleiterin Gründungsförderung an der TechBase, und Pia Endres, Referentin für Hochschulausgründungen an der OTH Regensburg.
Die Jury bestand aus Florian Heitzer (das Stadtwerk.Regensburg), Dr. Georg Schwab (AVL Software and Functions), Markus Brunnbauer (Infineon Technologies) sowie Prof. Dr. Carina Braun, Vizepräsidentin der OTH Regensburg. Sie zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der vorgestellten Ideen und ermutigte die Gründerinnen und Gründer, ihre Konzepte mutig und konsequent weiterzuverfolgen.
Starkes Gründungsökosystem in der Region
Mit der gemeinsamen Ausrichtung durch die OTH Regensburg, die TechBase Regensburg und das Digitale Gründerzentrum Oberpfalz (DGO) wurde einmal mehr die Bedeutung eines starken regionalen Gründungsökosystems deutlich.
Alexander Rupprecht, Geschäftsführer der TechBase, und Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen, Leiter des Start-up Centers der OTH Regensburg, hoben die hervorragenden Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer in der Region hervor. Förderprogramme, kurze Wege und ein starkes Netzwerk ermöglichen es jungen Unternehmen, ihre Ideen schnell weiterzuentwickeln und erfolgreich in den Markt zu bringen.
„Die Gründungsrakete in der Region ist gezündet. Wir profitieren von einer lebendigen Gründungskultur, starken Förderangeboten und einem Netzwerk, in dem die Wege kurz sind. Vor allem aber erleben wir Gründerinnen und Gründer, die nicht lange diskutieren, sondern die Ärmel hochkrempeln und ihre Ideen in die Praxis bringen. Genau das hat der Tiger der TechBase eindrucksvoll gezeigt“, sagte Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen.
Die Siegerin des Vorjahres, Leonie Wagner vom Start-up Mount Memory, überreichte schließlich die Trophäe an das Gewinnerteam von GSS Audio. Beim anschließenden Networking nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Dabei wurde deutlich: Die nächsten erfolgreichen Gründungsgeschichten könnten bereits an diesem Abend ihren Anfang genommen haben.
Fotos (Quelle Wolfgang Voigt) "Tiger der TechBase" an der OTH Regensburg
Mit dem Finale des 5-Euro-Business-Wettbewerbs und dem traditionellen Sommergrillen hat das OTH Start-up Center das Sommersemester ausklingen lassen. Im Mittelpunkt standen innovative Geschäftsideen, persönlicher Austausch und ein Rückblick auf eine erfolgreiche erste Jahreshälfte in der Regensburger Gründungscommunity.
Studierende, Gründerinnen und Gründer, Mitglieder der Hochschulleitung sowie zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer des regionalen Start-up-Ökosystems kamen im Start-up Lab zusammen, um Erfolge zu feiern, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam in die Zukunft zu blicken.
Kreative Geschäftsidee überzeugt beim Finale
Höhepunkt des Abends war das Finale des diesjährigen 5-Euro-Business-Wettbewerbs. In einem fünfminütigen Pitch und an ihrem Messestand präsentierten Valon Binaku (Industriedesign) und Fedor Seiler (Technische Informatik) ihre Geschäftsidee vor Publikum und Jury.
Kennengelernt hatten sich die beiden Studierenden im AW-Modul „5-Euro-Business-Wettbewerb“. Im Laufe eines Semesters entwickelten sie ihre Idee kontinuierlich weiter und setzten diese gemeinsam um.
Ausgangspunkt war die Beobachtung eines gesellschaftlichen Trends: In einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt wächst bei vielen Menschen der Wunsch nach analogen Arbeitsformen und klaren Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit.
Innovative Lösung für das Homeoffice
Diesen Gedanken griff das Team mit einer durchdachten Homeoffice-Lösung auf. Entstanden ist ein einklappbares Pinnboard, das Funktionalität, Design und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Herzstück der Entwicklung ist ein 3D-gedrucktes Modul mit integriertem Einziehmechanismus. An der Pinnwand befestigte Notizen, Aufgaben und To-dos können nach Feierabend einfach aufgerollt und aus dem Sichtfeld verschwinden. Gleichzeitig lässt sich die Rolle mitsamt den Unterlagen herausnehmen und transportieren.
Die Lösung richtet sich insbesondere an Menschen mit begrenztem Wohnraum, wie Studierende oder Bewohnerinnen und Bewohner urbaner Räume, die einen bewussten analogen Ausgleich zur digitalen Arbeitswelt suchen.
Das große Interesse von Publikum und Jury spiegelte sich in zahlreichen Fragen wider. Besonders positiv hervorgehoben wurden der innovative Ansatz sowie die gelungene Verbindung von Alltagstauglichkeit, Nachhaltigkeit und ansprechendem Design.
Erfolgreiche Bilanz des Start-up Centers
Beim anschließenden Sommergrillen nutzten die Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und blickten gemeinsam auf die vergangenen Monate zurück.
Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen, Leiter des OTH Start-up Centers, und Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors, stellvertretende Leiterin des Start-up Centers und Leiterin des OTH Regensburg Female Founders Programms, erinnerten an zahlreiche Erfolge der ersten Jahreshälfte. Zu den Höhepunkten zählten unter anderem:
Rekordzahlen beim Healthcare Hackathon
der Besuch des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume
das EXIST-Gründungsstipendium für das Start-up Prinity
erfolgreiche Auftritte Regensburger Teams beim Danube Cup
zahlreiche Veranstaltungen, Workshops und Vernetzungsangebote für Gründungsinteressierte durch den GründungsHUB Ostbayern
Menschen machen Gründungskultur möglich
Die erfolgreiche Entwicklung des Start-up Centers basiert vor allem auf dem Engagement vieler Menschen innerhalb und außerhalb der Hochschule. Studierende, Start-up-Teams, Lehrende, Mitarbeitende sowie zahlreiche Partner aus dem regionalen Gründungsökosystem tragen dazu bei, die denkmalgeschützten Räume des Start-up Labs mit Leben zu füllen. Dort entstehen neue Ideen, werden Geschäftsmodelle weiterentwickelt und Innovationen auf den Weg gebracht.
Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen nutzte die Veranstaltung, um den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern innerhalb der Hochschule zu danken:
„Ohne die Verwaltung und die zentralen Einheiten, ohne Gebäude und Technik, ohne die Abteilung Finanzen mit all unseren Beschaffungen und Drittmittelabrechnungen, ohne die Abteilung Personal, die Abteilung Studium, die Hochschulkommunikation, das ZFT, das ZIL, das AW-Kurssekretariat und viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer wäre unsere Arbeit nicht möglich. Der Rückblick auf die erste Jahreshälfte ist daher vor allem eine Gelegenheit, einmal Danke zu sagen.“
Das Sommergrillen machte einmal mehr deutlich, wie lebendig die Gründungskultur an der OTH Regensburg ist. Mit kreativen Ideen, motivierten Gründerteams und einem starken Netzwerk startet das OTH Start-up Center bestens aufgestellt in die zweite Jahreshälfte.
Fotos (Quelle Wolfgang Voigt): Sommergrillen an der OTH Regensburg
Volles Haus, ehrliche Geschichten und wertvolle Erkenntnisse für die regionale Gründungsszene: Die erste FuckUp Night in Landshut hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der offene Umgang mit Fehlern und Rückschlägen für erfolgreiches Unternehmertum ist. Als Mitveranstalter freut sich das GründungsHUB Ostbayern über die große Resonanz und die starke Unterstützung aus dem regionalen Netzwerk.
Rund 134 Gäste kamen zur ersten Landshuter Ausgabe der international bekannten Veranstaltungsreihe ins ta.la. tagungszentrum landshut. Das Interesse war so groß, dass die Veranstaltung bereits ausgebucht war, bevor die endgültige Location feststand. Für das GründungsHUB Ostbayern ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass Formate, die echte Erfahrungen statt reine Erfolgsgeschichten in den Mittelpunkt stellen, einen wichtigen Nerv in der Gründungs- und Innovationslandschaft treffen.
Erfolg beginnt nicht erst nach dem Scheitern, sondern mit dem Lernen daraus
Gründungen verlaufen selten geradlinig. Hinter vielen erfolgreichen Unternehmen stehen Herausforderungen, Fehleinschätzungen und Rückschläge, über die jedoch nur selten öffentlich gesprochen wird. Genau hier setzt das Konzept der FuckUp Night an.
Die drei Speaker Harald Elsperger, Thomas Cann und Christian Meinerding gewährten dem Publikum persönliche Einblicke in Situationen, in denen Projekte, Entscheidungen oder Geschäftsmodelle nicht wie geplant funktioniert haben. Offen, authentisch und mit einer guten Portion Selbstreflexion teilten sie ihre Erfahrungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse. Durch den Abend führte Moderator Moritz Küffner, der mit seinen Fragen immer wieder den Blick auf die entscheidenden Learnings lenkte.
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstand so ein ehrlicher Austausch auf Augenhöhe, der zeigte: Rückschläge gehören zum Unternehmertum dazu. Entscheidend ist nicht, Fehler zu vermeiden, sondern aus ihnen zu lernen und neue Wege zu entwickeln.
Eine starke Gründungskultur braucht Offenheit
Als Netzwerkpartner für Gründung, Innovation und Unternehmertum in Ostbayern verfolgt das GründungsHUB Ostbayern das Ziel, Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten und ein realistisches Bild vom Unternehmertum zu vermitteln.
Veranstaltungen wie die FuckUp Night leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Sie schaffen Raum für Offenheit, fördern den Erfahrungsaustausch und stärken eine Kultur, in der Scheitern nicht tabuisiert wird. Gerade für angehende Gründerinnen und Gründer sind solche Einblicke besonders wertvoll, weil sie zeigen, dass Herausforderungen und Fehlentscheidungen keine Ausnahme, sondern Teil jedes unternehmerischen Entwicklungsprozesses sind.
Gemeinsam für die Gründungsregion
Die erfolgreiche Durchführung der ersten FuckUp Night Landshut war nur durch die enge Zusammenarbeit verschiedener regionaler Partner möglich. Das GründungsHUB Ostbayern organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit dem LINK e.V., dem Gründerzentrum der Hochschule Landshut sowie dem Investor Senovo.
Diese Kooperation verdeutlicht, wie wichtig starke Netzwerke für die Entwicklung einer lebendigen Gründungslandschaft sind. Wenn Hochschulen, Wirtschaft, Investoren und Gründungsförderung zusammenarbeiten, entstehen Formate, die Menschen inspirieren, vernetzen und neue Perspektiven eröffnen.
Fortsetzung ausdrücklich erwünscht
Die zahlreichen positiven Rückmeldungen nach der Veranstaltung sprechen eine klare Sprache: Die erste FuckUp Night Landshut war ein voller Erfolg. Viele Gäste wünschen sich bereits eine Fortsetzung des Formats.
Auch aus Sicht des GründungsHUB Ostbayern hat der Abend eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an authentischen Gründungsgeschichten und einem offenen Austausch über unternehmerische Erfahrungen ist. Deshalb freuen wir uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern weitere Veranstaltungen zu entwickeln, die den Gründergeist in Ostbayern stärken und neue Impulse für die regionale Startup- und Innovationsszene setzen.
Denn nicht der Fehler entscheidet über den Erfolg einer Gründung, sondern der Mut, daraus zu lernen und weiterzumachen.Memory, überreichte schließlich die Trophäe an das Gewinnerteam von GSS Audio. Beim anschließenden Networking nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Dabei wurde deutlich: Die nächsten erfolgreichen Gründungsgeschichten könnten bereits an diesem Abend ihren Anfang genommen haben.
Die Fachtagung von HOCHSPUNRG und der MöglichMacher-Preis 2026 brachte engagierte Akteure der Entrepreneurship- und Gründungsförderung aus ganz Bayern an der Ludwig-Maximilians-Universität München zusammen. Mit dabei: Der GründungsHUB Ostbayern. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Austauschs, der Weiterbildung und der Anerkennung herausragender Leistungen in der Gründungsförderung an bayerischen Hochschulen.
Mit dem MöglichMacher-Preis 2026 würdigten Staatsminister Markus Blume und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gemeinsam mit HOCHSPRUNG, dem Entrepreneurship-Netzwerk der bayerischen Hochschulen, BayZiel sowie ProfiLehrePlus innovative und erfolgreiche Beiträge zur Entrepreneurship- und Gründungsförderung.
Bereits am Vormittag konnten die Teilnehmenden in einem vielfältigen Workshopprogramm neue Impulse für ihre Arbeit gewinnen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen wie die Aktivierung von Gründer-Alumni für Hochschulökosysteme, die Wirkungsmessung in der Gründungsförderung, die Reflexion von Gender Bias im Gründungsprozess sowie neue Ansätze in der Entrepreneurship Education. Weitere Workshops beschäftigten sich mit Innovationsmethoden für disruptive Entwicklungen, der Begleitung von Hochschulteams auf dem Weg zur Investmentreife, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Startup-Beratung sowie der Rolle von Hochschulen als Innovationsmotoren in regionalen Ökosystemen.
Die Workshops boten zahlreiche Gelegenheiten, Erfahrungen auszutauschen, Best Practices kennenzulernen und neue Perspektiven für die Weiterentwicklung von Gründungs- und Innovationsnetzwerken zu gewinnen.
Am Nachmittag folgte schließlich die feierliche Verleihung des MöglichMacher-Preises 2026. Die Auszeichnung würdigt Personen, Projekte und Initiativen, die sich in besonderer Weise für die Förderung von Unternehmertum, Innovation und Gründungskultur an Bayerns Hochschulen engagieren.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig der kontinuierliche Austausch zwischen Hochschulen, Gründungszentren, Wirtschaft und Politik ist, um Studierende, Forschende und Gründungsinteressierte auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit bestmöglich zu unterstützen. Der MöglichMacher 2026 setzte damit erneut ein starkes Zeichen für die Zukunft der Entrepreneurship- und Gründungsförderung in Bayern.
Fotos (Quelle Wolfgang Voigt) Impressionen von der MöglichMacher-Preisverleihung 2026
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