Der Bavaria Israel Partnership Accelerator (BIPA) ist in die neue Runde gestartet: Studierende aus Bayern, Israel und den USA arbeiten gemeinsam an praxisnahen Challenges von Unternehmen und Städten. Die OTH Regensburg betreut in diesem Jahr wieder zwei Projekte zu den Themen Stadtentwicklung in Zwiesel und Regensburg.
Der Accelerator begann mit einer Workshop-Woche in München, gefolgt von neun Wochen Online-Projektarbeit. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Veranstaltung in Israel Mitte Dezember. „Für unsere Studierenden ist BIPA eine einzigartige internationale Lernerfahrung, die Entrepreneurship, Innovation und interkulturelle Zusammenarbeit verbindet“, so Prof. Dr. Saßmannshausen von der OTH Regensburg.
Das Programm wurde 2022 von der deutschen Außenministerin mit dem renommierten Shimon-Peres-Preis ausgezeichnet – eine Anerkennung für seine besondere Rolle in der Förderung des deutsch-israelischen Austauschs und der Zusammenarbeit junger Innovatorinnen und Innovatoren.
Bild: Studierende aus Bayern, Israel und erstmals aus den USA arbeiten zusammen bei BIPA
Gemeinsames Frühstück von Gründerinnen, Unternehmerinnen und Studentinnen
Früh am Morgen trafen sich rund 45 Gründerinnen, Unternehmerinnen und Studentinnen in der IHK Regensburg zum ersten Unternehmerinnen-Frühstück unter dem Motto „Stark. Weiblich. Vernetzt.“ Ziel der Veranstaltung war es, Raum für Inspiration, Austausch und neue Kontakte zu schaffen. Das Unternehmerinnen-Frühstück wurde in Kooperation zwischen der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim und der OTH Regensburg organisiert.
Den Auftakt gestaltete Prof. Dr. Sevim Süzeroğlu-Melchiors von der OTH Regensburg mit einer Keynote zum Female Founders Programm, das angehende Gründerinnen an der Hochschule gezielt für ein Jahr fördert und begleitet. Prof. Dr. Sevim Süzeroğlu-Melchiors, Leiterin des Programms, betonte: „Mit dem Female Founders Programm bieten wir an der OTH Regensburg eine strukturierte und zielgerichtete Unterstützung, um Gründerinnen auf ihrem Weg zu begleiten und ihr Netzwerk nachhaltig zu stärken.“
Bühne frei für Gründerinnen
Im Anschluss präsentierten Magdalena Schwarzwald (plan b. Bestattungen), Dr.-Ing. Nina Sindersberger und Rosie Musoni ihre individuellen Gründungsgeschichten. Während Magdalena Schwarzwald zeigte, wie man ein sensibles Thema kreativ neu denken kann, berichteten Dr.-Ing. Nina Sindersberger und Rosie Musoni als Teilnehmerinnen des Female Founders Programms von ihren Projekten und der Begleitung durch ihre Mentorinnen.
Intensiver Austausch beim Speednetworking
Beim anschließenden Speednetworking diskutierten die Teilnehmerinnen an verschiedenen Thementischen über zentrale Fragen rund um Selbstständigkeit und Unternehmertum – etwa zu Work-Life-Integration, Sichtbarkeit als Unternehmerin oder den größten Learnings auf ihrem Weg zur Gründung. In den intensiven Gesprächen zeigte sich, wie wertvoll der offene Austausch und gegenseitige Unterstützung für Gründerinnen sind.
Interesse geweckt? Hier mitmachen!
Interessierte Studentinnen oder Alumnae der OTH Regensburg, die eine Gründungsidee verfolgen, können sich jederzeit beim Female Founders Programm melden. Ebenso sind erfahrene Unternehmerinnen herzlich eingeladen, sich als Mentorinnen einzubringen und ihr Wissen weiterzugeben.
Kontakt bei Interesse an einer Mentorenrolle: femalefounders@oth-regensburg.de
Mehr Information zur Unterstützung von Gründerinnen unter: EXIST-Women
Bild: Gute Gespräche und intensive Vernetzung beim Unternehmerinnen-Frühstück (Foto: Theresa Engl)
Am 10. und 11. Oktober fand im ungarischen Győr die 3. Danube Cup Conference on Entrepreneurship Research statt. Die Konferenz bringt Forschende und Lehrende im Bereich Entrepreneurship aus Hochschulen entlang der Donau zusammen und bietet eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zu Gründungsforschung und Innovation.
Der Danube Cup ist Teil der Internationalisierung des GründungsHUB Ostbayern. Die OTH Regensburg, die Universität Regensburg und die Universität Passau sind Partnerhochschulen des Netzwerks.
Bild: Panel Discussion zu Global Entrepreneurship Monitor (GEM) mit Prof. Zoltán Ács (VIGS Institute, Wien), Prof. Dimo Dimov (University of Bath, U.K.) und Moderator Dr. Tibor Dőry (Széchenyi István University Győr, Ungarn)
Ein fast einseitiger Bericht über Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Entrepreneurship-Professor an der OTH Regensburg und Verbundsprecher des GründungsHUB Ostbayern, erschien am Freitag in der Regensburger Zeitung. Der Beitrag widmet sich den vielfältigen Gründungsaktivitäten an der OTH Regensburg und hebt insbesondere die Zusammenarbeit aller sechs ostbayerischen Hochschulen im GründungsHUB Ostbayern hervor.
Im Interview erläutert Prof. Saßmannshausen, wie die Regensburger Hochschule Gründerinnen und Gründern gezielt unterstützt – von der Ideenentwicklung über die Validierung bis hin zur Umsetzung tragfähiger Geschäftsmodelle. Dabei erläutert er, wie er an der OTH Regensburg mit einer Vielzahl an Projekten, gewachsenen Netzwerken und verlässlichen Partnern maßgeblich dazu beiträgt, das Thema Entrepreneurship in Forschung, Lehre und Praxis zu verankern.
„Inzwischen arbeiten alle sechs ostbayerischen Hochschulen und Universitäten im GründungsHUB Ostabayern zusammen. Damit können wir in Ostbayern nun auch die kritische Masse für weitere Entwicklungsschritte aufbauen“, so Prof. Saßmannshausen im Interview mit der Zeitung.
Der Artikel zeigt eindrucksvoll, welche Dynamik die ostbayerische Gründungsszene entwickelt hat und wie Hochschulen, Wirtschaft und Initiativen gemeinsam daran arbeiten, Ostbayern als Innovationsregion weiter zu stärken.nd Initiativen gemeinsam daran arbeiten, Ostbayern als Innovationsregion weiter zu stärken.
Bild: Die Titelseite der Regensburg Zeitung kündigt es an: Im Innenteil fand sich eine Seite Beitrag über den „Gründermacher“ Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen.
Der 6. Bayerisch-Tschechische Innovationstag 2025 brachte erneut Entscheider aus Unternehmen und Vertretern der Wissenschaft und Politik zusammen, um Ideen für die Zukunft zu präsentieren und die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien zu vertiefen. Die Veranstaltung bot ein vielseitiges Programm, das den Teilnehmenden zahlreiche Einblicke und Vernetzungsmöglichkeiten eröffnete. Inspirierende Keynotes führender Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gaben Impulse für eine nachhaltige und vernetzte Zukunft. Zudem boten die Start-up Pitches jungen Gründerinnen und Gründern die Gelegenheit, ihre Ideen in nur fünf Minuten vor einer Jury aus Fachleuten sowie potenziellen Kundinnen und Kunden vorzustellen.
Der Pitch-Wettbewerb stellte dabei ein besonderes Highlight dar. Hier überzeugte das Team RocketMIND der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg die Jury und konnte den Wettbewerb sogar zweimal für sich entscheiden. Mit ihrem innovativen Konzept, die mentale Fitness und Achtsamkeit von Kindern spielerisch zu stärken, setzten sich die Studierenden gegen starke Mitbewerberinnen und Mitbewerber aus Bayern und Tschechien durch.
Auch wenn der Innovationstag als Ganzes nicht im Zeichen des Wettbewerbs stand, war der Erfolg ein großartiger Moment für die OTH Regensburg.
„Der Gewinn des Pitch-Wettbewerbs zeigt, dass unsere Gründerinnen und Gründer nicht nur mit kreativen Ideen überzeugen, sondern auch auf internationaler Bühne bestehen können“, so Professor Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Beauftragter für Existenzgründung und Leitung des OTH Start-up Centers.
Über den Bayerisch-Tschechischen Innovationstag Der Tschechisch-Bayerische Innovationstag wird jährlich abwechselnd in Bayern und Tschechien veranstaltet. Er bietet eine Plattform für Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Entwicklung innovativer Lösungen. Ziel ist es, Synergien zwischen Hochschulen, Unternehmen und Institutionen zu schaffen und junge Talente sichtbar zu machen.
Bild: Lena Hiltl (2.v.r) und Celina Bauer (Mitte) vom Team RocketMIND freuen sich mit Gründungsberater Roman DanzerTeam (OTH Regensburg, links), Nina Sindesberger (OTH Regensburg) und Dr. Jürgen Helmes (IHK Hauptgeschäftsführer, IHK Regensburg für Oberpfalz / Kehlheim) über den Erfolg beim Pitch-Wettbewerb.
Der 5-Euro-Business Wettbewerb am Hochschulstandort Regensburg/Amberg/Weiden hat mit kreativen Ideen und innovativen Konzepten die Abschlussveranstaltung zu einem beeindruckenden Event gemacht. Fünf Teams präsentierten ihre Unternehmenskonzepte an Messeständen und auf der Bühne vor Jury und Publikum. Ein besonderer Anlass rundete die Veranstaltung ab: Der Wettbewerb feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Seit einem Vierteljahrhundert bietet das 5-Euro-Business Studierenden die Chance, unter realen Marktbedingungen unternehmerisches Denken zu erproben. Die Jubiläumsausgabe zeigte einmal mehr, wie relevant dieses Format für die Förderung unternehmerischer Kompetenzen an Hochschulen ist.
Statement zum Jubiläum
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm, betonte im Vorfeld den Wert des Projekts für die ökonomische Bildung: „Seit nunmehr 25 Jahren ermutigt der 5-Euro-Business Wettbewerb Studierende, Unternehmergeist zu entwickeln und ihren Einfallsreichtum dem Praxistest zu unterziehen. Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmenden auf beeindruckende Art gezeigt, wie viel Innovationskraft, Teamfähigkeit und Engagement in ihren Geschäftsideen stecken. Sie haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie im künftigen Berufsumfeld gut einsetzen können. Davon profitieren auch die Unternehmen, denn für sie sind engagierte Nachwuchstalente unverzichtbar. Als Hauptförderer freuen wir uns, an diesem Erfolgsmodell teilhaben zu können.“
Kreative Ideen und unternehmerisches Denken im Fokus
Der 5-Euro-Business Wettbewerb an der Universität Regensburg, der OTH Regensburg und der Ostbayerischen Technische Hochschule Amberg-Weiden hat auch in seiner Jubiläumsausgabe Studierenden aller Fachrichtungen eine wertvolle Plattform geboten, um Unternehmertum hautnah zu erleben. In Teams entwickelten die Teilnehmenden in nur acht Wochen innovative Geschäftsmodelle, die sie unter realen Marktbedingungen umsetzten. In Workshops und Seminaren erhielten sie fundiertes Wissen zu Themen wie Marketing, Projektmanagement und Recht/Schutzrechte – eine solide Grundlage, um ihre Ideen erfolgreich zu verwirklichen. Mit einem Startkapital von nur fünf Euro standen sie vor der Herausforderung, ihre Ideen zu konkretisieren und in die Tat umzusetzen. Unterstützung erhielten sie von erfahrenen Business-Mentors aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen, darunter Continental Automotive GmbH, IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, IT Heroes GbR, Oberpfalz Medien, Probonio GmbH, Techbase Regensburg GmbH.
Die Sieger des Wettbewerbs: Ideen, die begeistern
Bei der Abschlussveranstaltung wurden die besten Geschäftsideen prämiert. Das Team Glücksfunken hat den Gesamtsieg errungen und die Jury mit seinem Gesamtpaket überzeugt. Besonders positiv hervorgehoben wurden der liebevoll gestaltete Messestand sowie ein authentischer und emotional mitreißender Pitch, der die Wirkung des Produkts eindrucksvoll spürbar machte. Mit ihrem Mitmach-Journal zur emotionalen Frühförderung von Kindern setzten die Gründerinnen ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung, psychische Gesundheit und unternehmerische Kreativität.
Das Team Daedalus Defence mit Studierenden der OTH Regensburg sicherte sich den zweiten Platz und überzeugte mit einer hochaktuellen Lösung zur Drohnenabwehr im zivilen Raum. Das Team präsentierte ein technisch anspruchsvolles Konzept, das KI-gestützte Analyse und aktive Abwehr durch eine eigens entwickelte Drohne vereint, inklusive Netzfangsystem und Echtzeitüberwachung.
Studio ESF wurde mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Das Team überzeugte durch die Entwicklung biologisch abbaubarer Leuchten aus Kaffeesatz und ihrem innovativen Umgang mit Reststoffen.
Guardify erhält den Medienpreis für seine starke öffentliche Präsenz und gelungene Kommunikation im Rahmen des 5-Euro-Business-Wettbewerbs. Das Team begeisterte mit einer klaren Botschaft, hoher Sichtbarkeit in verschiedenen Medien und einer innovativen Lösung für E-Scooter-Diebstahlschutz.
Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw e. V., unterstreicht den Wert der Erfahrung: „Der 5-Euro-Business Wettbewerb ist nicht nur eine Plattform für kreative Ideen, sondern auch eine wertvolle Erfahrungsschule für die Unternehmer*innen von morgen. Seit 25 Jahren beobachten wir, wie aus anfänglichen Konzepten durch Teamwork, Kreativität und Mut tragfähige Geschäftsmodelle entstehen. In dieser Zeit hat sich der Wettbewerb zu einem wichtigen Element in der Förderung von Unternehmertum und Innovation entwickelt. Er stärkt nicht nur die Innovationskraft der Teilnehmenden, sondern fördert auch Selbstständigkeit und die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme. Dies sind essentielle Eigenschaften, die zukünftige Unternehmer*innen benötigen, um erfolgreich zu sein.“
Bild: Teilnehmende und die Jury des 5-Euro-Business Wettbewerbs feiern gemeinsam die erfolgreiche Abschlussveranstaltung und das 25-jährige Jubiläum des Wettbewerbs.
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