Startup der OTH Regensburg auf dem Siegertreppchen: Prinity erreicht 2. Platz beim Danube Cup Finale in Wien

Startup der OTH Regensburg auf dem Siegertreppchen: Prinity erreicht 2. Platz beim Danube Cup Finale in Wien

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Großer Erfolg für das Start-up-Team Prinity der OTH Regensburg: Beim internationalen Finale des Danube Cup an der Wirtschaftsuniversität Wien sicherte sich das Gründerteam den hervorragenden 2. Platz.

Zuvor hatte sich das Team in zwei Vorausscheiden gegen starke Konkurrenz durchgesetzt und für die Finalrunde in Wien qualifiziert. Dort überzeugte es die Jury erneut mit seinem innovativen Ansatz im Bereich der additiven Fertigung.

Das Regensburger Start-up Prinity entwickelt ein Hardware-Modul, das bestehende 3D-Drucker um autonome Funktionen erweitert. Die Lösung ermöglicht sowohl die automatische Entnahme fertig gedruckter Bauteile als auch die Vorbereitung der Druckoberfläche für den nächsten Druckvorgang. Damit wird der FDM-3D-Druck erstmals vollständig automatisiert – ein zukunftsweisender Ansatz, der großes Potenzial für industrielle Anwendungen bietet.

Der Danube Cup zählt zu den bedeutendsten universitären Start-up-Wettbewerben im Donauraum. Jährlich treten Teams aus elf Hochschulen und Universitäten aus Bayern, Österreich, der Slowakei, Ungarn und Serbien gegeneinander an. Ziel des Wettbewerbs ist es, unternehmerisches Denken zu fördern, Start-ups praxisnah auf die Herausforderungen des Marktes vorzubereiten und den internationalen Austausch innerhalb der Gründungsszene zu stärken.

„Der Danube Cup ist weit mehr als ein Wettbewerb – er bietet jungen Gründerinnen und Gründern eine wertvolle Plattform, um ihre Ideen international zu präsentieren und wichtige Netzwerke aufzubauen“, so Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen (OTH Regensburg), der Präsident des Danube Cup Netzwerks ist.

🚀 Start des Entrepreneurial Pathfinder an der Universität Passau

🚀 Start des Entrepreneurial Pathfinder an der Universität Passau

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Im Sommersemester 2026 ist der Entrepreneurial Pathfinder an der Universität Passau erfolgreich gestartet. Das innovative Programm richtet sich an Bachelor- und Masterstudierende aller Fakultäten und gibt dir die Möglichkeit, eine studienbegleitende Zusatzqualifikation im Bereich Entrepreneurship zu erwerben und dich gezielt auf die Anforderungen einer dynamischen, innovationsgetriebenen Arbeitswelt vorzubereiten.

Unternehmerisches Denken wird heute in nahezu allen Bereichen wichtiger – egal ob in Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung oder im Non-Profit-Sektor. Genau hier setzt der Pathfinder an: Er unterstützt dich dabei, eigene Ideen zu entwickeln, neue Perspektiven einzunehmen und zentrale Future Skills aufzubauen, die du für die Zukunft brauchst.

Das Programm umfasst mindestens 14 ECTS-Punkte und kann flexibel innerhalb von ein bis zwei Semestern absolviert werden. Die Teilnahme ist kostenfrei und findet überwiegend in Präsenz an der Universität Passau statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du eine Bescheinigung über die Zusatzqualifikation Entrepreneurship inklusive ECTS-Ausweisung.

🌱 Inhalte und Aufbau

Der Entrepreneurial Pathfinder basiert auf drei zentralen Säulen:

  • Entrepreneurship
    Du lernst die Grundlagen des Unternehmertums kennen – von der Ideenentwicklung bis zu Gründungs- und Managementkonzepten
  • Trends
    Du beschäftigst dich mit aktuellen Entwicklungen in Technologie, Gesellschaft und Wirtschaft, z. B. Digitalisierung oder Data Science
  • Entrepreneurial Skills
    Du baust wichtige Kompetenzen wie Kreativität, Problemlösung, Kommunikation, Teamarbeit und Präsentation aus

Du stellst dir dein individuelles Programm aus Kursen verschiedener Fakultäten zusammen und kannst theoretisches Wissen mit praxisnahen Formaten verbinden – bis hin zu Projekten mit Start-ups oder eigenen Ideen.

🌍 Advanced Entrepreneurial Pathfinder

Wenn du noch mehr willst, kannst du den Advanced Entrepreneurial Pathfinder wählen. Diese vertiefte Variante erweitert das Programm durch eine stärkere Einbindung in das regionale Innovationsökosystem.

Ein zentrales Element ist die Teilnahme an einer Veranstaltung des GründungsHUB Ostbayern. Dort bekommst du praxisnahe Einblicke und kannst dich direkt mit Gründerinnen und Gründern, Expertinnen und Experten sowie anderen Innovationsakteuren vernetzen.

Der Advanced Pathfinder bietet dir:

  • neue Kontakte und Netzwerkmöglichkeiten
  • Einblicke in die Gründungspraxis
  • Chancen für eigene Projekte und Kooperationen

🎯 Ziel des Programms

Der Entrepreneurial Pathfinder hilft dir – unabhängig von deinem Studienfach oder deinen Vorkenntnissen – unternehmerisch zu denken und zu handeln. Du lernst, Chancen zu erkennen, Ideen weiterzuentwickeln und aktiv an Innovationen mitzuwirken.

Gleichzeitig stärkst du dein persönliches Profil und eröffnest dir neue Perspektiven für deine Zukunft – ob in der Gründung, in Unternehmen, in der Wissenschaft oder im Transfer.


👉 Weitere Infos zur Kursauswahl und zu Veranstaltungen des GründungsHUB Ostbayern findest du auf den Programmseiten: Entrepreneurial Pathfinder und Advanced Entrepreneurial Pathfinder - Universität Passau

Wissenschaftsminister Blume besucht Startup Center der OTH Regensburg – Begeisterung für Gründergeist und Innovationskraft

Wissenschaftsminister Blume besucht Startup Center der OTH Regensburg – Begeisterung für Gründergeist und Innovationskraft

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Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume hat das von Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen geleitete Startup Center der OTH Regensburg besucht. Vor Ort machte er sich ein Bild von der lebendigen Gründerszene. Im Startup Lab präsentierten junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die durch den GründungsHUB Ostbayern an der OTH betreut werden ihre Ideen, Produkte und Geschäftsmodelle.

Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre und dem Engagement der Gründerteams: „60er-Jahre-Charme außen – und innen tobt das Leben. Großartige Startups, fantastische junge Menschen, die von der Idee beseelt sind, Zukunft zu gestalten und das Wirtschaftswunder von morgen irgendwie zu ermöglichen“, lobte Blume. „Ich bin total begeistert hier.“

Während seines Rundgangs nahm sich der Wissenschaftsminister viel Zeit für Gespräche mit den Startups. Er ließ sich innovative Konzepte erklären und probierte auch selbst Produkte aus. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die entwickelten Lösungen sind – von Hightech-Innovationen bis hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen.

Besonders hob Blume die Rolle der OTH Regensburg hervor: Die Hochschule sei ein „Musterbeispiel, wie man’s macht“. Sie sei stark in der Lehre und stark in der Forschung – nun komme es darauf an, den Transfer weiter auszubauen mit neuen Geschäftsideen, mit Ausgründungen und mit der Stärkung des Mittelstands „Genauso stelle ich mir das vor“, sagte der Minister.

Abschließend formulierte er eine klare Vision: „Ein bisschen mehr ‚OTH‘ in Bayern und ganz Deutschland – dann sind wir auf dem richtigen Weg.“

IP-Day des GründungsHUBs an der OTH Regensburg: Geistiges Eigentum als Motor für Innovation und Gründungserfolg

IP-Day des GründungsHUBs an der OTH Regensburg: Geistiges Eigentum als Motor für Innovation und Gründungserfolg

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Mit einem klaren Plädoyer für die zentrale Rolle des geistigen Eigentums in einer innovationsgetriebenen Wirtschaft eröffnete Vizepräsident Prof. Dr. Oliver Steffens den 3. IP-Day an der OTH Regensburg. Mehr als 80 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Gründungsszene nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung auf dem Campus der OTH Regensburg.

In seinem Grußwort betonte Steffens, dass Patente und Marken häufig als bürokratisch wahrgenommen werden, tatsächlich aber eine entscheidende Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg darstellen. Zur Veranschaulichung zitierte er Abraham Lincoln, der bereits 1859 feststellte: „The patent system added the fuel of interest to the fire of genius.“ Eine Idee sei der Ausgangspunkt, doch erst ihr Schutz ermögliche nachhaltige Wertschöpfung und Wachstum. Geistiges Eigentum sei kein Hindernis für Fortschritt, sondern sein Motor – eine entscheidende Voraussetzung, um Innovationen erfolgreich in die Anwendung zu bringen und langfristig zu sichern, betonte Steffens.

Gleichzeitig unterstrich Steffens die Bedeutung, sich frühzeitig mit Fragen des geistigen Eigentums auseinanderzusetzen. Wer neue Produkte oder Technologien entwickele, müsse klären, wem diese rechtlich gehörten. Schutzrechte seien dabei vergleichbar mit einem Zaun: Sie ermöglichen Sichtbarkeit, sichern aber die wirtschaftliche Nutzung. Auch politisch werde die Relevanz von IP deutlich hervorgehoben: Im Rahmen der Hightech Agenda Bayern investiert der Freistaat rund 5,5 Milliarden Euro in Forschung und Innovation. Der Schutz geistigen Eigentums ist dabei ein zentraler Baustein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bayern in einer globalisierten Wissensgesellschaft langfristig zu sichern.

Der IP-Day wurde zum dritten Mal von der OTH-Professorin Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors in Kooperation mit dem hochschulübergreifenden Verbundprojekts GründungsHUB Ostbayern organisiert. Im GründungsHUB Ostbayern bündeln die sechs ostbayerische Hochschulen ihre Kompetenzen im Wissens- und Technologietransfer. Ziel des Verbundes ist es, Gründungsaktivitäten in der Region gezielt zu stärken und den Weg von der Forschung in die wirtschaftliche Anwendung effizienter zu gestalten.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden ein anspruchsvolles Fachprogramm mit namhaften Expertinnen und Experten: Prof. Dr. Christian Stauf von der OTH Amberg-Weiden widmete sich der strategischen Bedeutung von Marken und zeigte auf, welche Rolle eine klare Markenidentität für den Erfolg von Startups spielt und welche typischen Fehler beim Markenschutz vermieden werden sollten. Ein besonderer Höhepunkt war der Beitrag von Dr. Melisande Cardona, Chef-Ökonomin des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA). Sie legte dar, wie Hochschulen und Ausgründungen konkret bei der Sicherung und Verwertung von geistigem Eigentum unterstützt werden. In diesem Zusammenhang wurde auch eine gemeinsame Studie von DPMA, OTH Regensburg und der World Intellectual Property Organization (WIPO) thematisiert.

An diese Ergebnisse knüpfte Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors an. Die Entrepreneurship-Professorin der OTH Regensburg gab vertiefte Einblicke in die IP-Praktiken innovativer deutscher Startups. Ihr Fokus lag auf strategischem IP-Management, Erfolgsfaktoren sowie den Herausforderungen und Potenzialen, die sich für junge Unternehmen im Umgang mit geistigem Eigentum ergeben. Abgerundet wurde das Programm durch Dr. Malte Köllner von der Patentanwaltskanzlei Köllner & Partner, der den Blick in die Zukunft richtete. In seinem Vortrag beleuchtete er die rechtlichen Rahmenbedingungen und aktuellen Entwicklungen beim Schutz von Software und Künstlicher Intelligenz – Themen, die angesichts des rasanten technologischen Fortschritts zunehmend an Bedeutung gewinnen.

📸: Die Referenten des IP-Days 2026: Prof. Dr. Christian Stauf, Dr. Malte Köllner, Dr. Melisande Cardona, Prof. Dr. Süzeroglu-Melchiors und Prof. Dr. Christian Steffens

Daedalus Defense und Printiy pitchen um den OTH-Platz beim Danube Cup Finale in Wien

Daedalus Defense und Printiy pitchen um den OTH-Platz beim Danube Cup Finale in Wien

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Mit Daedalus Defense und Printiy haben sich zwei Start-ups aus dem Startup Center der OTH Regensburg erfolgreich für die Halbfinalrunde des renommierten Danube Cup qualifiziert. Am 6. Mai treten sie nun im Wettbewerb um einen Platz im Finale in Wien an.

Der Danube Cup zählt zu den bedeutendsten universitären Start-up-Wettbewerben im Donauraum. Jährlich messen sich Teams aus insgesamt elf Hochschulen und Universitäten aus Bayern, Österreich, der Slowakei, Ungarn und Serbien. Ziel des Wettbewerbs ist es, unternehmerisches Denken zu fördern, Start-ups praxisnah auf die Anforderungen des Marktes vorzubereiten und den internationalen Austausch innerhalb der Gründungsszene zu stärken.

Mit Daedalus Defense und Prinity gehen zwei vielversprechende Teams aus Regensburg ins Rennen, die im Startup Center der OTH Regensburg intensiv betreut und unterstützt werden. Die Qualifikation für das Halbfinale unterstreicht nicht nur die Innovationskraft der beiden Start-ups, sondern auch die erfolgreiche Gründungsförderung an der Hochschule. Um für das Halbfinale bestmöglich vorbereitet zu sein, wurden die beiden Teams in den letzten beiden Wochen von Theresa Engl und Wolfgang Voigt aus dem OTH Startup Center nun vorbereitet. Jetzt gilt es, in der nächsten Runde mit überzeugenden Pitches die Jury zu begeistern und sich einen der begehrten Plätze im Finale in Wien zu sichern.

Wer den Pitchwettbewerb mitverfolgen möchte, kann dies am 6. Mai ab 15 Uhr über folgenden Link tun:
Jetzt an der Besprechung teilnehmen

Besprechungs-ID: 381 674 098 200 12

Passcode: YD2598W5

Foto oben: Daedalus Defense
Foto unten: Printiy

Erfolgsgeschichten: Oberpfälzer Startup sichert sich Millionen-Finanzierungen

Erfolgsgeschichten: Oberpfälzer Startup sichert sich Millionen-Finanzierungen

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Erfolgreiche Finanzierungsrunde für das Digital-Health-Start-up brainjo: Das Unternehmen um Markus Wensauer und Christian Gnerlich erhielt zwei Millionen Euro in einer Seed-Runde unter Führung des High-Tech Gründerfonds. Brainjo entwickelt Virtual-Reality-basierte Anwendungen, die die psychotherapeutische Versorgung ergänzen – insbesondere für Kinder mit ADHS. Gemeinsam mit MEDICE Health Family arbeitet das Start-up an der Zulassung einer ersten VR-basierten DiGA.

Brainjo ist ein oberpfälzer Startup mit Wurzeln in der OTH Amberg-Weiden und der OTH Regensburg. In der Vergangenheit wurde es mit dem Hochschulgründerpreis ausgezeichnet. Auch beim Bootcamp des GründungsHUB Ostbayern im Dezember war Gründer Christian Gnerlich zu Gast und gab Einblicke in sein Unternehmen.

Die erfolgreiche Finanzierungsrunde unterstreichen die Stärke des Gründungsökosystems. Sie zeigen, wie aus wissenschaftlichen Ideen marktfähige Innovationen entstehen – und wie Absolventinnen und Absolventen der Hochschule erfolgreich den Schritt in die unternehmerische Praxis gehen.


Foto: Die beiden brainjo-Gründer Christian Gnerlich (rechts) und Markus Wensauer (links). Quelle Foto: brainjo