Das Life-Science-Unternehmen EVANIUM, gegründet von OTH-Alumnus Felix Rolka und Co-Gründer David Ofner, sicherte sich 2,2 Millionen Euro. Investoren wie FoodLabs und Feast Ventures setzen auf die OPTISOLV®-Technologie, die die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln deutlich verbessert. Mit dem Kapital will EVANIUM seine Technologie skalieren, klinische Studien vorantreiben und internationale Partnerschaften ausbauen.
Foto: Die EVANIUM-Gründer David Ofner (rechts) und Felix Rolka (links). Quelle Foto: EVANIUM Healthcare GmbH
Studium, Nebenjob, Abgabe der Masterarbeit – und gleichzeitig die eigene Geschäftsidee vorantreiben? Für viele unserer Gründerinnen und Gründer ist genau das Alltag.
Die Vielzahl an Aufgaben, der stetige Leistungsdruck und die Unsicherheit, die mit einer Gründung einhergeht, stellen hohe Anforderungen an Energie, Fokus und mentale Stärke. Dabei verläuft kein Gründungsweg gleich – und auch der Umgang mit diesen Herausforderungen ist so individuell wie die Persönlichkeiten dahinter.
Den eigenen Flow finden
Doch wie gelingt es, in diesem Spannungsfeld den Überblick zu behalten und langfristig gesund zu bleiben?
Wie finde ich meinen persönlichen Arbeitsrhythmus?
Was macht mich resilient in stressigen Phasen?
Wie gehe ich bewusst mit Belastung um und nutze Pausen, um neue Energie zu schöpfen?
Mit genau diesen Fragen haben sich unsere Start-ups in zwei intensiven Sessions beschäftigt.
Reflexion als Schlüssel
Gemeinsam mit Neuropsychologe Jan-Elet Brand tauchten die Teilnehmenden an der OTH Regensburg tief in die Grundlagen der Psychologie ein – und vor allem in die eigene Selbstreflexion.
In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre entstand Raum für ehrliche Gespräche, neue Perspektiven und zahlreiche Aha-Momente. Die Sessions machten deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur an der Geschäftsidee zu arbeiten, sondern auch an sich selbst.
Nachhaltiger Erfolg braucht gesunde Gründerinnen und Gründer
Als Startup Center sind wir überzeugt: Gesundheit ist eine der zentralen Ressourcen für nachhaltigen Gründungserfolg.
Deshalb verstehen wir unsere Unterstützung ganzheitlich – wir fördern nicht nur innovative Ideen, sondern stärken auch die Menschen dahinter. Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer langfristig resilient, leistungsfähig und motiviert zu begleiten.
Starke Partner für gesundes Gründen
Ein besonderer Dank gilt Michael Reinhold und Jan Kämpfe von Die Techniker, die dieses Format mit ihrer Expertise und ihrem Engagement möglich gemacht haben. Ihr Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig das Thema Gesundheit im Gründungskontext ist – und welchen Unterschied die richtige Unterstützung machen kann.
🎉 Ein wunderbares Resultat des 1. Bootcamps des GründungsHUB Ostbayern: Aus dem Kick-Off des Founders Club Ostbayern ist an der Hochschule Landshut eine neue studentische Gründungscommunity entstanden.
Ziel des Founders.Circle. ist es, gründungsinteressierte Studierende regional (Hochschule Landshut) zu vernetzen und einen offenen Raum für Austausch, Inspiration und gemeinsames Lernen zu schaffen.
Initiiert wurde die Community von den Studierenden Lukas Bilger, Leon Dichtl und Tim Kramny, die sich aktiv in der regionalen Gründerszene engagieren.
Ende März fand nach dem sehr erfolgreichen Auftakt Event Ende 2025 mit Prof. Dr. Bernd Muehlfriedel , CFA das erste Meet-up der Community statt – mit hoher Motivation und vielfältigen Ideen aus unterschiedlichen Fachrichtungen, von IT bis hin zu medizinischen Anwendungen.
Der Founders.Circle. richtet sich niederschwellig an alle Studierenden der Hochschule Landshut, die sich für das Thema Gründen interessieren – unabhängig davon, ob bereits eine konkrete Idee besteht. Geplant sind unter anderem Stammtische, Workshops und weitere Community‑Events.
Weitere Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten: Instagram: @project.founderscircle
Im Rahmen eines Coachings kamen fünf Studierende aus dem Master Artificial Intelligence for Industrial Applications ins Stadtlabor+ der Wirtschaftsförderung, pitchten ihre Gründungsideen und holten sich Feedback von Prof. Wiehl und Dr. Bastian Vergnon vom Regional Institute for Start-ups and Entrepreneurship (RISE) der OTH Amberg-Weiden.
„Ideen für Gründungen sollen sich auch in Amberg entwickeln.“ So fasste Prof. Michael Wiehl das Ziel eines Coachings für die Amberger Studierende zusammen. „Dafür braucht es Möglichkeiten, Ideen Schritt für Schritt aufzubauen. Wettbewerbe wie das 5-Euro-Business sind dafür gute geschützte Räume – sie sind Testfelder für Ideen.“
Bevor es richtig losging, bekamen sie von Dr. Vergnon eine kurze Einführung in die verschiedenen Möglichkeiten der Gründungsförderung an der Hochschule. Neben Veranstaltungen bietet das RISE auch Beratungen, Vernetzung mit der regionalen Gründungsszene und Unterstützung bei Förderungen an. Dr. Vergnon ging vor allem auf das 5-Euro-Business ein.
Das 5-Euro-Business ist ein Start-up-Wettbewerb, bei dem Studierende der OTH Amberg-Weiden, der OTH Regensburg und der Universität Regensburg eigene Gründungsideen entwickeln, mit einem Unternehmen auf Zeit an Kunden testen und am Ende Preise gewinnen können.
Es startet im Sommersemester mit einem Kick-off am Montag, 20.04.2026, 18 Uhr–19:30 Uhr an der OTH Regensburg. Interessierte können sich bereits anmelden (bis zum Anmeldeformular scrollen).
Im Anschluss stellten die Studierenden ihre Ideen in kurzen Pitches vor: Es ging von KI-Agenten für den Immobilienkauf über eine Plattform zum Finden von speziellen Medikamenten bis zu einer Gruppe an KI-Experten, die flexibel an Projekten arbeiten soll. Prof. Wiehl und Dr. Vergnon gaben ihnen Feedback zu ihren Ideen und Pitches.
Mit einem Kick-off am Standort Prüfening ist das Female Founders Programm 2026 an der OTH Regensburg erfolgreich gestartet. Teilnehmerinnen, Mentorinnen sowie Vertreterinnen des Women Entrepreneurship Netzwerks kamen erstmals zusammen, um sich kennenzulernen und die Grundlage für die kommenden Monate zu legen. Zum Auftakt gab Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors, Professorin für Digital Entrepreneurship und Finanzierung an der OTH Regensburg, eine Einführung in die Inhalte und Ziele des Programms. Im Zentrum steht die Förderung von Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
Frauen gezielt auf dem Weg zur Gründung unterstützen
Das Female Founders Programm wird durch das Förderprogramm EXIST-Women des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt und richtet sich an Frauen mit Gründungsideen aus allen Branchen und Fachrichtungen. Ziel ist es, mehr Frauen für unternehmerische Tätigkeiten zu begeistern und sie nachhaltig beim Aufbau eigener Unternehmen zu begleiten. Über einen Zeitraum von neun Monaten profitieren die Teilnehmerinnen von einem umfassenden Unterstützungsangebot: individuelle Beratungen, fachspezifische Workshops sowie Expertenvorträge vermitteln sowohl unternehmerisches Know-how als auch praktische Fähigkeiten. Ergänzend besteht die Möglichkeit, sich für eine finanzielle Förderung zu qualifizieren.
Ein zentraler Bestandteil des Programms ist das Mentoring: Jede Teilnehmerin wird von einer erfahrenen Mentorin aus Wirtschaft oder Wissenschaft begleitet. Diese bringt ihre fachliche Expertise ein und unterstützt die Gründerinnen individuell bei der Weiterentwicklung ihrer Vorhaben.
Darüber hinaus stehen den Teilnehmerinnen umfangreiche Ressourcen zur Verfügung – darunter das Start-up Lab der OTH Regensburg. Der dortige Makerspace bietet auf rund 700 Quadratmetern Raum für kreatives Arbeiten, Prototyping und die Weiterentwicklung innovativer Ideen.
Netzwerke als Schlüssel zum Erfolg
Projektkoordinatorin Theresa Engl stellte im Anschluss den Programmablauf vor und ermutigte die Teilnehmerinnen, die vielfältigen Möglichkeiten aktiv zu nutzen. Besonders betont wurde die Bedeutung eines starken Netzwerks als Grundlage für unternehmerischen Erfolg.Das Female Founders Programm bietet hierfür ideale Bedingungen: Teilnehmerinnen können Veranstaltungen des Start-up Centers sowie des GründungsHUB Ostbayern (O/HUB) besuchen und sich aktiv im regionalen Gründungsökosystem vernetzen. Auch das Women Entrepreneurship Netzwerk spielt dabei eine zentrale Rolle.
Eine motivierende Perspektive bot Dr. Nina Sindersberger, die stellvertretend für die Female Founders Kohorte 2025 sprach: „Ohne das Programm wäre meine Idee nur ein Traum gewesen.“ Für ihre im Programm entwickelte Idee eines wissenschaftlichen Experimentiersets für Kinder („NaWi-Gehts?“) wurde sie beim Hochschulgründertag 2025 mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
Vielfältige Ideen mit gesellschaftlicher Wirkung
Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten die Teilnehmerinnen ihre Gründungsideen, die durch thematische Vielfalt und gesellschaftliche Relevanz überzeugten. Die Konzepte reichen von intelligenten Dekubitus-Kissen zur Prävention von Druckgeschwüren in der Pflege über nachhaltige Lösungen zur Wiederverwertung alter Brillengläser bis hin zu einer inklusiven Druckerei.
Mit dem Kick-off ist der Startschuss für die Programmlaufzeit 2026 gefallen. In den kommenden Monaten werden die Teilnehmerinnen ihre Ideen weiterentwickeln und mit Unterstützung des Female Founders Programms konkrete Gründungsvorhaben realisieren.
Foto: Kick-off zum Female Founders Programm an der OTH Regensburg (Quelle Jennifer Spies / OTH Regensburg)
Fünf Tage voller hands-on Lernen, Online-Simulation, Besuch im Startup Lab und echter Startup-Kommunikation mit lokalen Stakeholdern. Vom Entwickeln von Ideen und Teambildung bis zu Geschäftsmodellierung, Finanzierung und finalen Pitches haben die Teilnehmenden ihre eigenen Business Opportunities in einem Action-Format entwickelt. Das alles wurde bei der Ferienakademie an der OTH Regensburg angehenden Gründerinnen und Gründern geboten.
Zentrale Frage dabei war auch: Was bedeutet es eigentlich, ein Startup aufzubauen? Darüber berichtete Annalena Lüdeke. In ihrem Gastvortrag gab sie Studierenden Einblicke hinter die Kulissen des Regensburger Startups RocketMIND, das von Studierenden aus dem Studiengang Master Digital Entrepreneurship an der OTH Regensburg gegründet wurde. Im anschließenden Austausch wurde gemeinsam über Unternehmertum und Produktentwicklung diskutiert. Besonders spannend war dabei der Perspektivwechsel zwischen Theorie aus dem Studium und den Erfahrungen aus der Startup-Praxis.
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